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Astronauten verlegen 240 Meter Kabel

Mit einem insgesamt 20-stündigen Ausseneinsatz bereiteten zwei US-Astronauten die Internationale Raumstation ISS auf ein neues Andockmodul vor.

Erledigt einen «ausserordentlichen Job»: US-Astronaut Butch Wilmore im Aussendienst. (25. Februar 2015)
Erledigt einen «ausserordentlichen Job»: US-Astronaut Butch Wilmore im Aussendienst. (25. Februar 2015)
Keystone

Mit einer insgesamt gut 20-stündigen Kabelverlegung im All ist die Internationale Raumstation auf die Ankunft künftiger amerikanischer Raumkapseln vorbereitet worden. Die beiden US-Astronauten Terry Virts und Butch Wilmore schlossen am Sonntag die Verlegung von mehr als 240 Meter Strom- und Datenkabeln ab, für die sie in etwas mehr als einer Woche drei mal ausserhalb der Raumstation arbeiten mussten. Zudem wurden zwei Antennen für ein neues Kommunikationssystem installiert.

Die Kabel bereiten die ISS auf ein neues Andockmodul vor, das noch in diesem Jahr zur Raumstation transportiert werden soll. Die ersten bemannten amerikanischen Raumschiffe nach der Shuttle-Generation sollen 2017 zum Orbitalkomplex fliegen. «Ihr habt einen ausserordentlichen Job gemacht», funkte die Bodenkontrolle nach Verlegung der letzten mehr als 100 Meter Kabel an Virts und Wilmore. «Selbst für zwei Shuttle-Piloten.» Die Astronauten hatten ihre Schwerstarbeit nach fünfeinhalb Stunden, eine Stunde weniger als veranschlagt, erledigt.

(Video: Youtube/Nasa)

Die Nasa lässt die neue Generation von Raumfahrzeugen gerade für rund sieben Milliarden Dollar von den Unternehmen Boeing und SpaceX entwickeln. Zur weiteren Vorbereitung der Raumstation auf die neuen Raumschiffe sind in diesem Jahr noch vier weitere Aussenbordeinsätze vorgesehen.

Virts und Wilmore hatten am 21. Februar ihren ersten Ausseneinsatz im Weltraum, am Mittwoch dann den zweiten.

AP/chk

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