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Atombombe, Unisexparfüm und ein Huhn, das rot sieht

In Lausanne hat die Stiftung Schweizer Jugend forscht jugendliche Forscherinnen und Forscher geehrt.

Grosse Bandbreite von Forschungsthemen: Ein Teilnehmer von Schweizer Jugend Forscht zeigt in Lausanne sein Projekt. (Bild SJF)
Grosse Bandbreite von Forschungsthemen: Ein Teilnehmer von Schweizer Jugend Forscht zeigt in Lausanne sein Projekt. (Bild SJF)

Schweizer Jugend forscht hat in Lausanne 100 talentierte jugendliche Forscherinnen und Forscher geehrt. 35 erhielten für ihre Arbeit das Prädikat «gut», 50 dürfen sich über ein «sehr gut» freuen und 15 junge Forschende wurden mit einem «hervorragend» ausgezeichnet.

Dabei war die Bandbreite der Forschungsthemen enorm: So untersuchte eine junge Aargauerin die Wirkung der Signalfarbe Rot auf auf das Seidenhuhn, wie der Mitteilung der Stiftung zu entnehmen ist. Ein Appenzeller Gymnasiast begab sich auf eine interkulturelle Reise mit «Masken - weit weg und doch ganz nah: Urnäscher Silvesterchläuse treffen auf burkinische Maskenträger».

Erforscht wurde auch die Möglichkeit eines Unisexparfüms oder der Zusammenhang zwischen solarer UV-Exposition und Vitamin D-Status bei Davoser Gymnasiasten. Forschungsgegenstand waren etwa Fruchtfliegen, Zecken, Bienen und deren Honig, Breitflügelfledermäuse oder Milchkühe bis hin zu afrikanischen Elefanten.

«Eure grauen Zellen versprecheneine bunte Zukunft»

Die Jugendlichen wagten sich aber auch an die Wärmetechnik, Solarfruchttrockner oder die Ammoinakverteilung durch Kaltluftabfluss. Ein St. Galler Jugendlicher wagte sich an die Frage «Nuklearwaffen für die Schweiz»? Untersucht wurde auch das Leben von Sans-Papiers in der Schweiz oder die Lage der türkischen Juden zwischen 1923 und 1933.

Festrednerin SP-Ständerätin Liliane Maury Pasquier betonte in ihrer Rede die die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung für die Schweiz. Das Humankapital sei eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz. «Eure grauen Zellen versprechen euch eine bunte Zukunft», sagte sie.

Anlässlich der Preisverleihung wurden Bargeldpreise von insgesamt 75'500 Franken vergeben. Mit 38 Sonderpreisen wurden die innovativsten Arbeiten zusätzlich geehrt. Dazu gehören etwa der Besuch eines zweiwöchigen Wissenschaftscamps in London, eine Einladung an die Nobelpreisverleihung in Stockholm oder die Teilnahme an internationalen Projektwettbewerben in Europa, Asien, Afrika und den USA.

(SDA)

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