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Auch der Forschungsplatz Schweiz leidet unter dem starken Franken

Wegen des Frankenkurses fehlen Schweizer Forschern mit internationalen Fördergeldern bis zu 20 Prozent des Budgets. Das am Mittwoch vom Parlament genehmigte Hilfspaket lindert die Probleme begrenzt.

Felix Straumann
Die unübliche Aktion blieb wirkungslos: Cern-Forscher protestierten im August 2010 lautstark gegen Kürzungen.
Die unübliche Aktion blieb wirkungslos: Cern-Forscher protestierten im August 2010 lautstark gegen Kürzungen.
Keystone

Vor einem Jahr trieb der starke Franken Forscher auf die Strasse. Am Teilchenforschungszentrum Cern in Genf protestierten einige Dutzend Mitarbeiter mit Tröten und Transparenten gegen drohende Kürzungen. Es war eine unübliche Aktion der Physiker, die ohne Wirkung blieb: Der Cern-Rat kürzte ungerührt das Budget von rund einer Milliarde Franken pro Jahr um rund 3 Prozent für die kommenden fünf Jahre. Neben der sanierungsbedürftigen Pensionskasse war der starke Franken dabei ein wichtiger Grund für die Kürzungen. Weil das Cern in Schweizer Franken abrechnet, hätten die europäischen Mitgliedländer tiefer in die Tasche greifen müssen als in Vorjahren.

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