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Bewachte Genpflanzen

Unter grossen Sicherheitsvorkehrungen lassen Schweizer Forscher gentechnisch veränderten Weizen im Freiland wachsen. Äpfel und Kartoffeln könnten bald folgen.

Schutz für Gentechnik: Sicherheitspersonal beim Versuchsfeld in Zürich-Reckenholz.
Schutz für Gentechnik: Sicherheitspersonal beim Versuchsfeld in Zürich-Reckenholz.
Steffen Schmidt

Ein zwei Meter hoher Doppelzaun, Sicherheitsleute mit Kampfhunden, ein Mast, auf dem demnächst eine Überwachungskamera installiert werden soll – und ein Feld, auf dem es nichts zu sehen gibt. Gestern präsentierte die Forschungsanstalt Agroscope ihr neues Versuchsfeld für gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) den Medien. Die Weizensamen mit eingefügten Resistenzgenen sind zurzeit noch nicht sichtbar. Die Forscher haben sie in der Vorwoche, am 13. März, ausgesät. Die Pflanzen keimen unter einem gelben Netz auf der «Protected Site», wie Agroscope die Versuchsanlage nennt.

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