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Boeing 747 in Payerne

Ungewohntes Bild im Waadtland: Ein Jumbo-Jet holt die Solar Impulse 2 ab. «Die Operation ist extrem anspruchsvoll», sagt Bertrand Piccard.

Riesenvogel im Waadtland: Eine Boeing 747 landet in Payerne. (5. Januar 2015)
Riesenvogel im Waadtland: Eine Boeing 747 landet in Payerne. (5. Januar 2015)
Reuters
Ein Flugzeug frisst das andere: Die Solar Impulse 2 wird in den Frachter geschoben. (5. Januar 2015)
Ein Flugzeug frisst das andere: Die Solar Impulse 2 wird in den Frachter geschoben. (5. Januar 2015)
AFP
Müssen auch noch mit rein: Die Flügel mit einer Spannweite von 72 Metern. (5. Januar 2015)
Müssen auch noch mit rein: Die Flügel mit einer Spannweite von 72 Metern. (5. Januar 2015)
Denis Balibouse, Reuters
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Die Solar Impulse 2 ist am Dienstagmorgen um 8.24 Uhr vom Militärflugplatz Payerne VD nach Abu Dhabi aufgebrochen. Das Solarflugzeug des Umweltpioniers Bertrand Piccard fliegt vorerst aber nicht selbst, sondern wird an Bord einer Boeing 747-400 transportiert.

Während der Nacht wurde das Solarflugzeug in den Rumpf des Jumbo-Jets verladen. Die anspruchsvolle Arbeit verlief ohne Zwischenfälle und war um 23.30 Uhr beendet, wie Solar Impulse am Dienstag mitteilte.

Der Jumbo-Jet hatte am Montag um 16.50 Uhr auf dem Militärflugplatz Payerne aufgesetzt.

Landung des Frachters auf dem Militärflugplatz.

Mit dem in Teile zerlegten Solarflugzeug an Bord machte er sich nun in Richtung Abu Dhabi auf. Von dort aus werden Bertrand Piccard und André Borschberg zur Weltumrundung starten.

Die Boeing 747-400 war quasi leer angekommen, um auf der 2,2 Kilometer langen Piste des Militärflugplatzes landen zu können. Bevor sie Kurs auf den Flughafen Al Bateen in Abu Dhabi nimmt, legt sie deshalb noch einen Zwischenstopp am Flughafen Basel-Mulhouse ein, um vollzutanken und weiteres Material aufzuladen.

Weltumrundung mit Sonnenenergie

Die Kosten des Transports belaufen sich auf rund 400'000 Franken. In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate muss das Solarflugzeug wieder zusammengesetzt werden. Nach einigen Testflügen soll es Ende Februar oder Anfang März zur ersten Weltumrundung allein mit Sonnenenergie starten.

Die Weltumrundung dauert rund fünf Monate und erfolgt in einem Dutzend Etappen. Das mit über 17'000 Solarzellen ausgerüstete Flugzeug fliegt über Indien, China, die USA und Südeuropa zurück in den mittleren Osten. Das ambitionierte Projekt kostet rund 150 Millionen Franken.

SDA/cpm

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