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Chikyu – kein Schiff kann tiefer bohren

Ein schwimmendes Labor mit Schweizer Beteiligung erforscht das Meer vor Japan, um dereinst brauchbare Erdbebenprognosen zu ermöglichen.

Schweizer Beteiligung: Das japanische Forschungsschiff Chikyu bohrt derzeit im Nankai-Graben an der Ostküste Japans, der zu den seismisch aktivsten Zonen der Welt gehört.
Schweizer Beteiligung: Das japanische Forschungsschiff Chikyu bohrt derzeit im Nankai-Graben an der Ostküste Japans, der zu den seismisch aktivsten Zonen der Welt gehört.
Jamstec/IODP

Von der Hafenmole aus mutet die Chikyu an wie ein Kreuzfahrtschiff mit Bohrturm, aus der Luft dagegen sieht sie aus wie eine Bohrplattform mit Schiffsrumpf. Wer an Bord gehen will, muss ein wackeliges Fallreep hochklettern. Die Kojen im Vorschiff dagegen sind komfortabel, die Messe erinnert an eine Uni-Mensa. Es gibt einen Seminarraum an Bord und einen Labortrakt. Die Chikyu ist ein schwimmendes Forschungslabor, das achtern eine Bohrplattform mitschleppt. Die 210 Meter lange Chikyu fährt unter japanischer Flagge. Doch die Wissenschaftler an Bord, Geologen, Geochemiker, Geophysiker und Geopaläontologen, stammen aus vielen Ländern. Auch aus der Schweiz. Sie hoffen, mit ihren Erkenntnissen brauchbare Erdbebenprognosen zu ermöglichen.

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