Zum Hauptinhalt springen

«Das Abschiessen von Satelliten ist keine Lösung»

Der 6 Tonnen schwere UARS stürzt in den nächsten Stunden unkontrolliert ab. Warum nicht abschiessen wie die Chinesen 2007? Jocelyne Landeau von der ESA nimmt Stellung.

Seit sechs Jahren nicht mehr in Betrieb und jetzt auf Kollisionskurs mit der Erde: Der Forschungssatellit UARS (Computerbild).
Seit sechs Jahren nicht mehr in Betrieb und jetzt auf Kollisionskurs mit der Erde: Der Forschungssatellit UARS (Computerbild).
Reuters
Auch von hier aus wird der Absturz von UARS beobachtet: ESA-Kontrollraum im deutschen Darmstadt.
Auch von hier aus wird der Absturz von UARS beobachtet: ESA-Kontrollraum im deutschen Darmstadt.
Keystone
Seine Zeit ist abgelaufen: Satellit UARS (hier in einer Aufnahme von 1991 aus der Raumfähre Discovery).
Seine Zeit ist abgelaufen: Satellit UARS (hier in einer Aufnahme von 1991 aus der Raumfähre Discovery).
Keystone
1 / 7

Frau Landeau-Constantin, warum kann man diesen Satelliten nicht einfach abschiessen? Das wäre unverantwortlich und würde noch viel mehr Weltraumschrott produzieren. Das Abschiessen von Satelliten ist keine Lösung.

Die Chinesen haben das aber 2007 auch gemacht, als sie den Wettersatelliten Fengyun-1c im Weltraum zerstörten. Das geschah zu unserem Entsetzen. Dieser Abschuss hatte zur Folge, dass der Weltraumschrott nochmals um 30 Prozent zunahm. Mit entsprechenden Folgen für die Raumfahrt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.