Zum Hauptinhalt springen

Das Superhaus der Zukunft

Forscher und Unternehmen beschleunigen in Dübendorf die Entwicklung vielversprechender Innovationen.

So sieht das «Nest», diese architektonische eierlegende Wollmilchsau, von Norden aus. Foto: Roman Keller
So sieht das «Nest», diese architektonische eierlegende Wollmilchsau, von Norden aus. Foto: Roman Keller

Dieses Haus wird nie vollständig fertig sein. Weil es sich ständig verändern wird. Als Haus der Zukunft preist es das Materialforschungsinstitut Empa an. Mit dem Segen von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann wird es heute in Dübendorf offiziell eröffnet. Der Bund sieht es als Leuchtturmprojekt im Rahmen der Energiestrategie 2050. Das allein wäre allerdings noch keine Schlagzeile wert. Sogenannte Living Labs gibt es viele weltweit. Nur werden dort unter Laborbedingungen Gebäudeinnovationen getestet. Im «Nest» genannten Haus hingegen – die Abkürzung steht für den langatmigen englischen Begriff Next Evolution in Sustainable Building Technologies – wird gearbeitet, gewohnt und geschlafen, es wird diskutiert und geplant; und alles in einer technologischen Umgebung, die es sonst noch nirgends gibt. Nest ist ein Grossforschungslabor, in dem in Echtzeit unter realen Bedingungen Neuentwicklungen eingesetzt werden, die sich bisher nur im Labor bewährten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.