Den eigenen Namen zum Mars schicken

Auf der Nasa-Website kann man einen virtuellen Boarding Pass erhalten. Dieser wird beim nächsten Flug zum Mars mitgenommen.

Der letzte Mars-Rover der Nasa. (Archiv)

Der letzte Mars-Rover der Nasa. (Archiv) Bild: Handout Nasa/Reuters

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Es wird vermutlich noch einige Jahre dauern, bis Menschen auf dem Mars landen. Aber interessierte Personen haben die Möglichkeit, zumindest ihren Namen auf den roten Planeten zu schicken, wie die österreichische Agentur APA vermeldet. Denn auf der Website der Raumfahrtbehörde Nasa kann man Vor- und Nachnamen eintragen und erhält in der Folge eine Art virtuellen Boarding Pass.

Der Namen wird auf einem Mikrochip gespeichert. Im Juli 2020, wenn der nächste Mars-Rover der Nasa seinen Trip zum Mars startet, wird dieser mitgenommen. Der Rover soll schliesslich im Februar 2021 auf dem Mars landen. Dank dieser Mission und den mitgenommenen wissenschaftlichen Instrumenten erhoffen sich Experten neue Informationen über die Entstehung des Planeten, aber auch der Erde.

Der im vergangenen November auf dem Mars gelandete Nasa-Rover trug übrigens mehr als zwei Millionen Namen.

Video: Insight erfolgreich gelandet

Die Sonde der Nasa-Marsmission setzte ohne Probleme auf – nun zeigt sich, ob alle Geräte funktionieren. (Video: Nasa via Storyful/27. November 2018) (fal)

Erstellt: 22.05.2019, 10:41 Uhr

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