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Er schiesst Ratten ins Weltall

Der Kongolese Jean-Patrice Keka (45) baute mit 17 Jahren seine erste Rakete.

Weil ihn der Rohstoffhandel intellektuell zu wenig erfüllt, hat er sein eigenes Raumfahrtprogramm «Troposphere» gestartet: Jean-Patrice Keka hat schon als Teenager erste Raketen gebaut. Foto: PD
Weil ihn der Rohstoffhandel intellektuell zu wenig erfüllt, hat er sein eigenes Raumfahrtprogramm «Troposphere» gestartet: Jean-Patrice Keka hat schon als Teenager erste Raketen gebaut. Foto: PD

Kavira hat es leider nicht geschafft. Die Ratte sollte das erste Lebewesen des Kongo sein, das in die Stratosphäre vordringt – in einer Ovomaltine-Büchse, die an einer schneeweissen Rakete befestigt war. Der Nager wurde an etliche elektronische Geräte angeschlossen, man wollte seine Organfunktionen auf 36 Kilometer Höhe messen. Doch so weit kam es nie: Nach dem Start zerschellte die Rakete an einem Berg, und Kavira ging als erstes Opfer des kongolesischen Raumfahrtprogramms in die Geschichte ein.

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