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Der Uhrmacher unter den Astronomen

Kevin Heng ist Professor für Astronomie und Planetenphysik an der Uni Bern. In der Atmosphäre von Exoplaneten sucht er nach Merkmalen biologischer Aktivität.

«Gott würde uns veräppeln, wenn es nur auf der Erde Leben gäbe», sagt Kevin Heng. Foto: Franziska Rothenbühler
«Gott würde uns veräppeln, wenn es nur auf der Erde Leben gäbe», sagt Kevin Heng. Foto: Franziska Rothenbühler

Sind wir allein im weiten Kosmos? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden. Doch während derartige Betrachtungen bisher weitestgehend im Reich der Spekulation angesiedelt waren, hat sich die Suche nach Lebensspuren im Weltall zu einer präzisen Wissenschaft entwickelt. Rund 3500 Exoplaneten, die um ferne Sonnen kreisen, wurden bereits entdeckt. Mehr als 40 von ihnen befinden sich in der «bewohnbaren Zone», wo flüssiges Wasser vorhanden sein könnte und Leben theoretisch möglich wäre. Forschergruppen rund um den Globus sind in Lauerstellung, um mit künftigen Teleskopen den ersten Hinweis auf biologische Aktivität im Weltall zu entdecken.

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