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Die Hälfte aller Autounfälle wäre vermeidbar

Elektronische Fahrerhilfssysteme könnten viele Menschenleben retten und Blechschäden ersparen – wenn sie in allen Autos installiert wären.

Besondere Unfallgefahr: Autokolonne im Schneetreiben auf der Autobahn.
Besondere Unfallgefahr: Autokolonne im Schneetreiben auf der Autobahn.
Keystone

Die Hälfte der Autounfälle wäre laut einer Untersuchung des Versicherungskonzerns Allianz vermeidbar, wenn alle Autos mit Fahrerassistenzsystemen ausgerüstet wären. Bis es so weit ist, werden allerdings noch einige Jahre ins Land ziehen.

Es dauere rund drei Jahrzehnte, bis ein Fahrerassistenzsystem in 95 Prozent der Autos vorhanden sei, erklärt der Chef der Allianz Deutschland AG, Markus Riess, im konzerneigenen Technikzentrum am Rande Münchens. Das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) wurde ab 1995 eingeführt, um durch Bremseingriffe an den vier Rädern das Schleudern des Autos in grenzwertigen Situationen zu verhindern. Mittlerweile sei das ESP in 60 Prozent aller Autos vorhanden, sagt Riess. Wegen des Durchschnittsalters aller Autos von 8,5 Jahren dauere es seine Zeit, bis sich technische Neuerungen flächendeckend durchsetzten.

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