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Die Königin der Teilchen

Fabiola Gianotti hat viele Talente. Sie hat zur Entdeckung des Higgs-­Teilchens beigetragen, will junge Frauen für die Physik gewinnen und spielt leidenschaftlich gern Piano.

«Das Cern ist für Physiker wie ein Candy-Shop für Kinder», sagt Fabiola Gianotti. Foto: Sébastien Agnetti (13 Photo)
«Das Cern ist für Physiker wie ein Candy-Shop für Kinder», sagt Fabiola Gianotti. Foto: Sébastien Agnetti (13 Photo)

Mit einem Kartonbecher Kaffee in der Hand betritt Fabiola Gianotti den kleinen Konferenzraum an der Europäischen Organisation für Kernforschung, dem Cern bei Genf. Sie setzt sich, knöpft die Ärmel ihrer Bluse auf und krempelt sie ein paar Schläge hoch. Es kann losgehen, will die zierliche, klassisch elegant gekleidete Frau wohl signalisieren. Tatsächlich packt sie bald etwas an, für das sie die Ärmel durchaus hochkrempeln muss: Im Januar übernimmt sie das Direktorium des Cern, des weltgrössten Forschungslabors für Teilchenphysik. «Das Cern ist für Physiker wie ein Candy-Shop für ­Kinder», sagt Gianotti.

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