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Die Wahrheit über die Kondensstreifen

Versprühen Flugzeuge gezielt Chemikalien, um das Klima zu beeinflussen? Ein Schweizer Filmemacher ging der Theorie nach.

Von Hans Peter Roth
Die Kondensstreifen von Düsenflugzeugen bestehen tatsächlich nicht nur aus Wasser – dafür verantwortlich ist aber nicht die Regierung.
Die Kondensstreifen von Düsenflugzeugen bestehen tatsächlich nicht nur aus Wasser – dafür verantwortlich ist aber nicht die Regierung.
Markus A. Jegerlehner, Keystone
Die Wissenschaft hat allerdings seit langem Erklärungen: Bei gewissen atmosphärischen Bedingungen lassen sich nicht erst seit den Neunzigerjahren langlebige Kondensstreifen am Himmel beobachten.
Die Wissenschaft hat allerdings seit langem Erklärungen: Bei gewissen atmosphärischen Bedingungen lassen sich nicht erst seit den Neunzigerjahren langlebige Kondensstreifen am Himmel beobachten.
EPA/NASA/Eddie Winstead
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Die Meinung im Publikum schien an der Vorpremiere in Bern bereits gemacht: Der Film «Overcast» handelt von den sogenannten Chemtrails, den Spuren von Chemikalien, die Flugzeuge bewusst in die Atmosphäre sprühen sollen – für militärische Experimente oder gegen den Klimawandel. Seit Mitte der Neunzigerjahre ranken sich abenteuerliche Theorien um die Streifen am Himmel, die nicht nur auf kondensierte Flugzeugabgase zurückzuführen seien. Aluminium oder Barium würde gezielt ausgebracht. Damit hielten sich diese sichtbaren Chemikalienspuren gegenüber normalen Kondensstreifen viel länger in der Atmosphäre, und sie würden sich flächig ausbreiten.

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