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«Die Warnung wurde zu früh aufgehoben»

Der indonesische Staat ist mit den Such- und Aufräumarbeiten überfordert: Die Überreste einer zerstörten Brücke auf Sulawesi. (4. Oktober 2018)
Der Tsunami hat die Stadt Palu auf der Insel Sulawesi und viele andere Orte entlang einer engen lang gezogenen Bucht in eine Todeszone verwandelt: Eine von ihren Fundamenten gerissene Moschee in Palu. (2. Oktober 2018)
Wieder hat es also Indonesien getroffen, das schon beim verheerenden Tsunami 2004 die meisten Todesopfer zu beklagen hatte.
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Herr Lauterjung, aus Indonesien kommen widersprüchliche Angaben, wie vor dem Tsunami gewarnt wurde. Erst hiess es, die Warnung sei aufgehoben worden, bevor die Welle an Land traf. Später, die Bevölkerung sei rechtzeitig gewarnt worden. Was stimmt?

Aber das Gebiet wurde offensichtlich nicht evakuiert. Warum nicht?

Wie würde es denn im Idealfall ablaufen?

Das Epizentrum des Bebens lag nicht auf See, sondern an Land. Hat man deshalb einfach keinen Tsunami erwartet und daher die Gefahr unterschätzt?

Was genau registriert das Warnsystem?

«Die Kommunikation auf der ‹Last Mile› ist fast noch wichtiger, wie wir jetzt gesehen haben.»

Die Tsunami-Expertin Louise Comfort arbeitet an einem Pilotsystem, das mit Sensoren am Meeresgrund arbeitet. Diese Daten würden derzeit in Indonesien fehlen, kritisiert sie.

Welche Lehren würden Sie aus der Katastrophe ziehen?