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DNA aus der Steinzeit

Genetische Untersuchungen von 14'000 Jahre alten Hölzern aus der Zürcher Binz-Baustelle ermöglichen einen Blick in die Erdgeschichte.

Steril verpackt: Ein Stück 14'000 Jahre altes Holz, das zuvor mit Laserstrahlen und Javelwasser «porentief» gereinigt wurde.
Steril verpackt: Ein Stück 14'000 Jahre altes Holz, das zuvor mit Laserstrahlen und Javelwasser «porentief» gereinigt wurde.
Doris Fanconi
Hochsicherheitstrakt: Das Reinluftlabor an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf darf nur betreten, wer zuvor zwei Schleusen durchlaufen und einen Overall und Mundschutz trägt.
Hochsicherheitstrakt: Das Reinluftlabor an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf darf nur betreten, wer zuvor zwei Schleusen durchlaufen und einen Overall und Mundschutz trägt.
Doris Fanconi
Forstarbeit auf der Baustelle: Noch auf der Baustelle sägten Daniel Nievergelt und sein Team Proben aus dem aussergewöhnlichen Fund.
Forstarbeit auf der Baustelle: Noch auf der Baustelle sägten Daniel Nievergelt und sein Team Proben aus dem aussergewöhnlichen Fund.
Doris Fanconi
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Bis Christoph Sperisen einen in sein ­Labor im Keller der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf lässt, hat man geduscht, zweimal die ­Laborschuhe gewechselt, zwei Paar Plastikhandschuhe und Sockenüberzüge übereinander angezogen, eine Haarhaube, einen weissen Overall mit Kapuze und einen Mundschutz übergestreift. Dabei ist man durch zwei Schleusen gegangen. Denn dieses Labor ist ein Reinluftlabor, in dem mit Erbsubstanz (DNA) aus uralten Baumresten gearbeitet wird. Damit keine Pollen oder sonstigen Verunreinigungen in die Räume gelangen, herrscht Überdruck. Vergleichbare Labore fürs Arbeiten mit Pflanzenresten gibts in Europa nicht einmal eine Handvoll.

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