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Ein einziges Kopfhaar überführte einen 11-fachen Serienmörder

Das im Mordfall Hulda Hotz gefundene Haar konnte 1961 noch nicht genetisch untersucht werden. 20 Jahre später wurde ein einziges Haar einem Serienmörder zum Verhängnis.

«Damals eine Sensation»: Der als «Knastpoet» bekannt gewordene Jack Unterweger am 20. April 1994 vor dem Geschworenengericht in Graz.
«Damals eine Sensation»: Der als «Knastpoet» bekannt gewordene Jack Unterweger am 20. April 1994 vor dem Geschworenengericht in Graz.
Keystone

1961 wurde an der damaligen Metzgergasse die Dirne Hulda Hotz in ihrer Wohnung ermordet. Der Täter konnte nie ermittelt werden. «Es ergab sich keine einzige verwertbare Spur», heisst es im abschliessenden Bericht der Kriminalpolizei. Am Tatort wurde zwar ein fremdes Haar sichergestellt, aber damals war es nicht möglich, eine DNA-Analyse zu machen, weil diese erst in den 1980er-Jahren entwickelt wurden. Und heute ist keine mehr möglich, weil das Haar nicht mehr existiert.

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