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Es wird mir ganz warm um den Akku

Robotiker arbeiten daran, ihren Geschöpfen Gefühle zu verleihen. Denn ihre Kreaturen sollen nicht völlig unterkühlt erscheinen.

Der humanoide Roboter Roboy wurde in neun Monaten an der Universität Zürich entwickelt. Er ist 1,30 Meter gross, kann sitzen, sprechen und Hände schütteln. Mit seinen grossen Augen und seinem grossen Kopf soll er an ein Kleinkind erinnern. In Zukunft ist es denkbar, dass solche Roboter älteren und kranken Menschen helfen könnten.
Der humanoide Roboter Roboy wurde in neun Monaten an der Universität Zürich entwickelt. Er ist 1,30 Meter gross, kann sitzen, sprechen und Hände schütteln. Mit seinen grossen Augen und seinem grossen Kopf soll er an ein Kleinkind erinnern. In Zukunft ist es denkbar, dass solche Roboter älteren und kranken Menschen helfen könnten.
John MacDougall, AFP
Vor knapp vier Jahren hat eine Gruppe humanoider Roboter eine Tanzperformance an der Expo in Shanghai aufgeführt. Der Robotertyp Nao stammt vom französischen Roboterhersteller Aldebaran Robotics.
Vor knapp vier Jahren hat eine Gruppe humanoider Roboter eine Tanzperformance an der Expo in Shanghai aufgeführt. Der Robotertyp Nao stammt vom französischen Roboterhersteller Aldebaran Robotics.
Keystone
Kismet kann mit Menschen interagieren und simuliert menschliche Emotionen. Er verfügt über sieben Gefühlskategorien: Ruhig, angewidert, verärgert, traurig, interessiert, glücklich und überrascht. Seine Technik konzentriert sich auf Schlüsselelemente zwischenmenschlicher Handlungen. In den 90er-Jahren wurde er entwickelt. Heute ist er ein Ausstellungsobjekt im Museum des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA.
Kismet kann mit Menschen interagieren und simuliert menschliche Emotionen. Er verfügt über sieben Gefühlskategorien: Ruhig, angewidert, verärgert, traurig, interessiert, glücklich und überrascht. Seine Technik konzentriert sich auf Schlüsselelemente zwischenmenschlicher Handlungen. In den 90er-Jahren wurde er entwickelt. Heute ist er ein Ausstellungsobjekt im Museum des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA.
PD
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Es ist die erstaunliche Geschichte einer Selbstentdeckung. Kaum erblickt das intelligente Betriebssystem «OS1» in den Händen von Theodore Twombly in einem Smartphone das Licht der Welt, verleiht es sich einen Namen: «Samantha». Dann beginnt es – oder besser gesagt, sie – eine Entdeckungsreise in Weiten und Tiefen ihrer künstlichen Intelligenz (KI). In dem kürzlich angelaufenen Kinofilm «Her» von Spike Jonze lernt die mit einer leicht lasziven Stimme versehene Samantha dabei nicht nur, wie über alle Massen clever sie ist, sondern erlebt auch, was man schlauen Computerprogrammen bislang sicher kaum zugetraut hätte: Eifersucht, Ärger, Sehnsucht, Scham.

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