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Fantastische Superbahnen, die nie fuhren

Seit es die Eisenbahn gibt, wird versucht, sie durch etwas Besseres zu ersetzen. Doch von den zahlreichen Ideen für eine revolutionäre Alternative hat sich bisher keine als brauchbar erwiesen.

Der Railplane war eine schottische Erfindung, die keinen Erfolg hatte. Der von Propellern elektrisch angetriebene Wagen hing an einer Schiene und konnte Hindernisse leicht überwinden. Auf diesem im Jahr 1928 aufgenommenen Bild zeigt Erfinder George Bennie sein Projekt australischen Vertretern.
Der Railplane war eine schottische Erfindung, die keinen Erfolg hatte. Der von Propellern elektrisch angetriebene Wagen hing an einer Schiene und konnte Hindernisse leicht überwinden. Auf diesem im Jahr 1928 aufgenommenen Bild zeigt Erfinder George Bennie sein Projekt australischen Vertretern.
Glasgow University Archive Services
Die Zeichnung zeigt einen Ausschnitt aus dem Projekt Swissmetro. Das 1997 vorgestellte Konzept sah vor, dass quer durch die Schweiz ein Tunnel gebohrt würde. In den luftleeren Röhren hätten Magnetschwebezüge die Städte mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h verbunden. Die Reise von Genf nach Zürich hätte so nur noch 57 Minuten gedauert.
Die Zeichnung zeigt einen Ausschnitt aus dem Projekt Swissmetro. Das 1997 vorgestellte Konzept sah vor, dass quer durch die Schweiz ein Tunnel gebohrt würde. In den luftleeren Röhren hätten Magnetschwebezüge die Städte mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h verbunden. Die Reise von Genf nach Zürich hätte so nur noch 57 Minuten gedauert.
Swissmetro, Keystone
Der Transrapid war zwar technisch ausgereift, erwies sich aber als geschäftlicher Misserfolg. Ob Züge dieser Art bald die Eisenbahn ersetzen werden, ist derzeit eher unwahrscheinlich.
Der Transrapid war zwar technisch ausgereift, erwies sich aber als geschäftlicher Misserfolg. Ob Züge dieser Art bald die Eisenbahn ersetzen werden, ist derzeit eher unwahrscheinlich.
AP
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Wenn am 9. Februar abgestimmt wird über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (Fabi), geht es um langfristige Ausgaben von vielen Milliarden Franken. Der grösste Teil wird in Reparaturen, Ergänzungen und Erneuerungen der Anlagen fliessen. Würde man dieses Geld nicht besser in futuristische Projekte investieren als in Flickwerk am mehr als hundertjährigen Netz, das in seinen Grundzügen aus dem Dampfzeitalter stammt?

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