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Gefahrencheck für den Wunderstoff

Der einfache Kohlenstoff Graphen soll die Industrie revolutionieren. Empa-Forscher untersuchen nun auch an menschlichen Plazentas, ob das «Wundermaterial» unschädlich ist.

Graphenband aus einzelnen wabenförmigen Schichten, die jeweils ein Kohlenstoffatom dick sind. Foto: Empa
Graphenband aus einzelnen wabenförmigen Schichten, die jeweils ein Kohlenstoffatom dick sind. Foto: Empa

Die Erwartungen sind riesig. Wahre Wunder erhoffen sich die Materialwisssenschaftler und Physiker von diesem einfachen Kohlenstoff mit Namen Graphen. So nennen die Forscher das Material, das entsteht, wenn von einem Grafitstück eine zweidimensionale Schicht produziert wird, die ein Kohlenstoffatom dick ist. Die Eigenschaften von Graphen sind verblüffend: Es ist das dünnste Material der Welt, ultraleicht und trotzdem vielfach stärker als Stahl. Es ist biegsam und dennoch härter als ein Diamant. Es leitet bis zu 1000-mal besser als Kupfer.

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