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Grosses Potenzial, grosses Risiko

CO2 mit Filteranlagen aus der Atmosphäre zu fischen, verschafft etwas Zeit für den Umbau des Energiesystems und könnte sogar Geld sparen. Es würde aber gemäss einer neuen Studie bis zu einem Viertel des globalen Energiebedarfs verschlingen.

Joachim Laukenmann
In Hinwil ZH hat Climeworks 2017 eine Anlage in Betrieb genommen, die CO2 aus der Luft filtert. Foto: Climeworks
In Hinwil ZH hat Climeworks 2017 eine Anlage in Betrieb genommen, die CO2 aus der Luft filtert. Foto: Climeworks

Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus der Luft zu filtern, galt lange Zeit als Plan B: Nur wenn der Klimaschutz zu zögerlich voranschreitet, würde die Menschheit das drohende Desaster unter anderem durch den Bau riesiger, aber sehr teurer CO2-Filteranlagen abwenden.

Die Situation hat sich gewandelt. Tatsächlich rechnen bereits alle wissenschaftlichen Szenarien zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels mit «negativen Emissionen», wie die nachträgliche Reduktion der CO2-Konzentration in der Atmosphäre auch genannt wird. Denn anders lässt sich die Erderwärmung gar nicht mehr auf deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit begrenzen.

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