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Guten Abend Mandalay

Die Schweizer Solarflieger sind mit Solar Impulse 2 wohlbehalten in Burma angekommen. Dort wurde ihnen ein überraschender Empfang bereitet.

Das Solarflugzeug der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard und André Borschberg ist am Donnerstag in Burma gelandet. Die nur mit Sonnenenergie angetriebene Maschine Solar Impulse 2 traf nach einer Flugdauer von 13 Stunden und 30 Minuten abends um 19.51 Uhr (Ortszeit) auf dem Mandalay ein, wie die Luftsicherheitsbehörde des Landes mitteilte. Die Maschine war in der nordindischen Stadt Varanasi Richtung Burma gestartet. Während des Fluges erreichte sie eine Höhe von 27'000 Fuss (rund 8230 Meter).

Es sei ein unglaublicher Flug gewesen und der Empfang in Burma eine riesige Freude, twitterte Piccard. Zum Empfangskomitee gehörten unter anderem ein Elefant und Tänzerinnen, wie ein Twitter-Video des Teams zeigte. Am Flughafen in Mandalay kommt «Solar Impulse 2» nun in einen eigens hingestellten aufblasbaren Hangar.

Während ihres mehrtägigen Aufenthalts in der im Zentrum Myanmars gelegenen Stadt hat die Equipe diverse Aktivitäten geplant mit etwa 800 Studierenden der Universität der Stadt. Die beiden Flugpioniere waren vor gut einer Woche in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur ersten Weltumrundung in einem solarbetriebenen Flieger aufgebrochen, die bis voraussichtlich Ende Juli dauern wird. Insgesamt sind zwölf Zwischenstopps geplant.

Die Reise geht weiter: Solar Impulse 2 ist bereit zum Start am  Kalaeloa Flughafen in Hawaii. (21. April 2016)
Die Reise geht weiter: Solar Impulse 2 ist bereit zum Start am Kalaeloa Flughafen in Hawaii. (21. April 2016)
Marco Garcia/ AP
Eine Hula-Tänzerin performt für die Solar Impuls-Piloten Andre Borschberg (links) und Bertrand Piccard während einer Zeremonie vor dem Start.
Eine Hula-Tänzerin performt für die Solar Impuls-Piloten Andre Borschberg (links) und Bertrand Piccard während einer Zeremonie vor dem Start.
Marco Garcia/AP
Freude über den geglückten Start: Missionsleiter Raymond Clerc (3. v. l.) zeigt mit dem Daumen nach oben, während Fürst Albert (M.) applaudiert. (9. März 2015)
Freude über den geglückten Start: Missionsleiter Raymond Clerc (3. v. l.) zeigt mit dem Daumen nach oben, während Fürst Albert (M.) applaudiert. (9. März 2015)
AFP
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Das Ziel von Piccard und Borschberg ist es, ohne einen einzigen Tropfen Treibstoff um die Welt zu kommen. Die Reise, auf der sie sich am Steuer des Einsitzers abwechseln, soll sie von Burma weiter nach China, Hawaii, Phoenix, New York, das südliche Europa und Marokko führen, ehe sie wieder in Abu Dhabi landen. Dabei wollen sie rund 35'000 Kilometer zurücklegen.

Livestream aus dem Cockpit

Si2 wird von Sonnenenergie aus mehr als 17'000 Solarzellen am Kohlenstoffkörper des Fliegers betrieben. Das Flugzeug hat mit 72 Metern eine grössere Flügelspanne als eine Boeing 747, wiegt aber mit 2300 Kilogramm nur in etwa so viel wie ein grösseres Auto. Der Pionierflug soll Aufmerksamkeit auf erneuerbare Energien und den Klimaschutz lenken.

SDA/mfe/rsz/rub

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