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In diesem Jahr fliege ich nicht

Wissenschaftler sollen beim Umdenken bei sich beginnen.

Viele kennen diesen Zielkonflikt, aber auf uns Umweltwissenschaftlern lastet er besonders schwer: Flugreisen ermöglichen uns internationalen Austausch und direkte Erfahrungen von drängenden Problemen vor Ort, schädigen aber Umwelt und Klima. Um dem Dilemma zu entkommen, wage ich ein Experiment. Ich habe mir vorgenommen: In diesem Jahr fliege ich nicht.

Bis Ende Studium sass ich nie in einem Flugzeug und hatte keinen Fahrausweis. Das war damals, zumindest für einen Studenten der Umweltwissenschaften, nicht aussergewöhnlich. 15 Jahre später habe ich beruflich die Erde mindestens zehnmal umkreist, fliege regelmässig auf andere Kontinente und besitze Führerscheine dreier Länder. Das ist heute ebenfalls nichts Aussergewöhnliches, gerade in den Umweltwissenschaften.

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