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Hightechmedizin birgt Risiken

Chefärzte beklagen die Verbreitung neuer chirurgischer Techniken, die eingesetzt werden, bevor deren Nutzen und Risiken bekannt sind.

Nanoknife heisst eine chirurgische Innovation, die zurzeit die Operationssäle erobert. Ärzte und Kliniken sind fasziniert von der neuen Krebsbehandlung und buhlen damit um Aufmerksamkeit bei den Patienten. Bei dem Verfahren setzen Mediziner Tumore mit Hilfe von Elektroden sehr kurzen, kräftigen Stromstössen aus. Diese so genannte Irreversible Elektroporation (IRE) beschädigt die Zellhüllen von Krebszellen und lässt diese dadurch absterben. Blutgefässe werden dabei geschont. «Die Technik ist vielversprechend», sagt Pierre-Alain Clavien, Direktor der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ). Die Klinik im Park Zürich (Hirslanden Gruppe) verfügt seit 2012 über ein entsprechendes Gerät. Die Viszeralchirurgie und die Urologie am USZ bieten ebenfalls seit einiger Zeit entsprechende Eingriffe an.

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