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Ein ETH-Roboter gegen die unsichtbare Gefahr im Beton

Rost ist der grösste Feind von Bauwerken aus Stahlbeton, wie der Morandi-Brücke. So wollen Forscher korrosive Schäden künftig früher entdecken.

Martin Läubli, Sandro Benini
Aufräumarbeiten bei der eingestürzten Morandi-Brücke in Genua. Korrosion ist eine mögliche Ursache für den Einsturz der Autobahnbrücke am 14. August. Foto: Luca Zennaro (Keystone)
Aufräumarbeiten bei der eingestürzten Morandi-Brücke in Genua. Korrosion ist eine mögliche Ursache für den Einsturz der Autobahnbrücke am 14. August. Foto: Luca Zennaro (Keystone)

Seit dem tragischen Einsturz der Morandi-Brücke in Genua ist ein Phänomen in aller Munde, das seit langem kaum mehr der Rede wert war: Korrosion. Brücken, Tunnel, Stützmauern, Garagen, Hochhäuser – vielfach bestehen sie aus dem Baustoff Stahlbeton. Und es ist statistisch belegt: Korrosive Prozesse verursachen knapp 80 Prozent der Schäden an der Infrastruktur. Korrosion ist vermutlich die am meisten unterschätzte Abnutzungser­scheinung weltweit, weil sie kaum sichtbar ist.

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