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Milliarden lösen sich in Luft auf

Die Erdölindustrie verschwendet weltweit immense Mengen von Erdgas – durch Abfackeln. Damit ist wohl bald Schluss: Dank neuer Techniken kann das Gas verflüssigt und gebraucht werden.

In Afrika wird die Hälfte des Erdgases abgefackelt: Brennendes Erdgas auf dem Ölfeld Idu Agip in Nigeria. Foto: Keystone
In Afrika wird die Hälfte des Erdgases abgefackelt: Brennendes Erdgas auf dem Ölfeld Idu Agip in Nigeria. Foto: Keystone

Wenn die Astronauten der Raumstation ISS in der Nacht aus dem Fenster schauen, sehen sie eine Erde voller künstlicher Lichter. Hell strahlen aber nicht nur die Grossagglomerationen, Hunderte Lichter sind in unbewohnten Gegenden oder auf dem Meer sichtbar –es sind die Anlagen, mit denen die Ölfördergesellschaften Erdgas abfackeln. Das Gas, das bei vielen Ölquellen im Öl unter Druck gebunden ist, wird an der Oberfläche frei. Da es wirtschaftlich weniger interessant ist als das Öl, wird es verbrannt. Dies wird seit Jahrzehnten bei der Ölförderung an Land und auf See praktiziert.

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