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Mühleberg-Ende: Es droht Notrecht

Erstmals geht ein Schweizer AKW vom Netz. Das erhöht das Risiko von Stromausfällen.

Martin Läubli, Stefan Häne
Um allfällige Stromengpässe zu überbrücken, will Swissgrid die Kapazitäten erhöhen: Schaltzentrale im AKW Mühleberg. Foto: Urs Jaudas
Um allfällige Stromengpässe zu überbrücken, will Swissgrid die Kapazitäten erhöhen: Schaltzentrale im AKW Mühleberg. Foto: Urs Jaudas

Es ist so weit. Der Berner Energiekonzern BKW stellt den Betrieb des Atomkraftwerks Mühleberg nach 47 Jahren ein. Mit der Abschaltung fällt eine bedeutende Stromquelle weg. Die Produktion der BKW reduziert sich um ein Viertel und halbiert sich im Kanton Bern.

Gesamtschweizerisch deckt Mühleberg rund fünf Prozent des Strom­bedarfs. Die BKW versichert, ihre Kundschaft «auch in Zukunft zuverlässig» mit Strom beliefern zu können – «dank unserem in- und ausländischen Produktionspark, dem internationalen Handels­geschäft sowie unserer europaweiten Vernetzung».

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