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Neu entwickelte Glasflasche könnte PET verdrängen

Bucher Industries und Vetropack haben eine Methode entwickelt, wie aus Sicherheitsglas Flaschen geformt werden können. Diese sind leicht und bruchsicher.

Abhängigkeit von Erdöl als grosser Nachteil: Eine PET-Sammelstelle in Zürich.
Abhängigkeit von Erdöl als grosser Nachteil: Eine PET-Sammelstelle in Zürich.
Keystone

Die PET-Flasche hat heute auf dem Verpackungsmarkt aufgrund ihres Gewichts und der Bruchsicherheit die klare Vormachtstellung. Dies wollen die beiden Zürcher Unterländer Firmen Vetropack aus Bülach und Bucher Industries aus Niederweningen aber bald ändern. So hat eine Tochterfirma von Bucher Industries in ihrem amerikanischen Forschungszentrum eine Methode zur Herstellung einer «revolutionären» Glasflasche entwickelt. Den Forschern gelang es kürzlich erstmals, aus Sicherheitsglas eine Flasche zu formen. Die neuen Flaschen aus Sicherheitsglas werden bei 700 Grad Celsius gehärtet und anschliessend schockartig und gleichmässig abgekühlt. Bis anhin gelang es nicht, aus Sicherheitsglas dreidimensionale Körper zu formen.

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