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«Ob ich hier sterbe oder auf dem Mars, macht keinen Unterschied»

Spätestens 2040 wird der erste Mensch seinen Fuss auf den Mars gesetzt haben, sagt der Schweizer Astronaut Claude Nicollier. Wenn er könnte, würde er selbst mitfliegen – auch wenn es ein One-Way-Flug wäre.

Franziska Kohler
Ein Mann der Lüfte: Der Schweizer Astronaut Claude Nicollier. (8. April 2008)
Ein Mann der Lüfte: Der Schweizer Astronaut Claude Nicollier. (8. April 2008)
Keystone
«Meine grosse Neugier trieb mich an»: Nicollier über seine Motivation, an den Spaceshuttle-Missionen der Nasa mitzuwirken. (29. September 2010)
«Meine grosse Neugier trieb mich an»: Nicollier über seine Motivation, an den Spaceshuttle-Missionen der Nasa mitzuwirken. (29. September 2010)
Keystone
«Der Mensch wird sich wahrscheinlich nicht längerfristig auf einem anderen Himmelskörper im Sonnensystem niederlassen»: Nicollier in Payerne VD. (3. September 2004)
«Der Mensch wird sich wahrscheinlich nicht längerfristig auf einem anderen Himmelskörper im Sonnensystem niederlassen»: Nicollier in Payerne VD. (3. September 2004)
Keystone
Der erste und einzige Schweizer, der den Weltraum besuchte: Der Astronaut an Bord des Spaceshuttles Discovery. (22. Dezember 1999)
Der erste und einzige Schweizer, der den Weltraum besuchte: Der Astronaut an Bord des Spaceshuttles Discovery. (22. Dezember 1999)
Keystone
Auf einem Spaziergang im Weltall: Claude Nicollier (links) und Micheal Foale. (23. Dezember 1999)
Auf einem Spaziergang im Weltall: Claude Nicollier (links) und Micheal Foale. (23. Dezember 1999)
Keystone
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Seit gestern Morgen befindet sich der Roboter Curiosity nun auf dem Mars. Was ging Ihnen durch den Kopf, als die Nasa bekannt gab, dass das komplizierte Landemanöver geklappt hat? Ich habe mich sehr gefreut. Es war ein ausserordentlich schwieriges und spannendes Projekt. Die ganze Raumfahrt-Gemeinschaft war gespannt, ob es funktionieren würde. Das technische und operationelle Risiko bei solchen Missionen ist enorm, darum war ich erleichtert, dass alles gut ging – nicht nur, dass die Landung erfolgreich war, sondern auch, dass die Kommunikation mit dem Roboter auf Anhieb so gut funktionierte.

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