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Ohne Elektroauto gibt es keine Energiewende

Allen Einwänden zum Trotz: Stromgetriebene Fahrzeuge sind die umweltfreundlichste Form der Mobilität. Der Tesla ist bloss ein schlechtes Beispiel.

MeinungMartin Läubli
Ressourcenschonender als ein Tesla: Elektro-Kleinwagen aus chinesischer Produktion. Foto: Reuters
Ressourcenschonender als ein Tesla: Elektro-Kleinwagen aus chinesischer Produktion. Foto: Reuters

Seit der Multimilliardär Elon Musk seinen Tesla propagiert, steht das Elektroauto für Reiche – Anschaffungskosten ab knapp 90'000 Franken – für die Elektromobilität schlechthin. Die Autoindustrie auf elektrisch umzubauen, ist eine hehre Absicht. Musks Argumente klingen tatsächlich umwelt- und klimafreundlich. Ob aber der Tesla das richtige Fahrzeug ist, um die Vorteile der Elektromobilität zu bekräftigen, ist fraglich. Denn der Wagen eignet sich in dieser Version wenig dazu. Die Batterien für eine grosse Reichweite machen ihn 2,1 Tonnen schwer, und die Leistung von bis zu 700 PS hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Es überrascht also nicht, wenn die Umweltwerte heute nicht dem Bild entsprechen, das Verfechter der Elektromobilität malen.

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