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Physiker planen bei Genf neuen gigantischen Beschleuniger

Der Ring der Ringe, 100 Kilometer lang und Kosten im zweistelligen Milliardenbereich: Ein neuer Beschleunigerring soll viermal so gross wie der jetztige werden. Und was wird damit angestrebt?

Felix Schaad, Tages-Anzeiger

Immer grösser, immer stärker, immer teurer – das ist das Motto der Teilchenphysiker am Cern. Kaum sind die Freudentränen über den Nobelpreis für das Higgs-Teilchen getrocknet, denken die Physiker über eine noch grössere Weltmaschine nach, als es der LHC ist. Das Cern erwägt den Bau eines mehrere Milliarden teuren neuen Ringbeschleunigers, der fast viermal grösser ist als der LHC und die kleinsten Teilchen mit einer zehnmal höheren Energie aufeinanderprallen lassen könnte. Damit erhoffen sich die Physiker neue Erkenntnisse über die allerletzten Geheimnisse der Materie. Für sie ist klar: Der Aufbruch in ein neues Zeitalter der Hochenergie-Teilchenphysik hat eben erst begonnen. Und der Weg dahin führt nur über neue Riesenbeschleuniger. Hier möchte auch das Cern nicht abseitsstehen.

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