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Roboy benimmt sich manchmal kindisch

Die Uni Zürich gehört bei der künstlichen Intelligenz zu den weltweit führenden Forschungsstätten. Nun stellte Professor Rolf Pfeifer einen Roboter mit einem Bewegungsapparat ähnlich dem des Menschen vor.

Denise Marquard
Präsentiert den jüngsten Spross des Labors für künstliche Intelligenz (Al Lab): Projektleiter Rolf Pfeifer posiert mit Roboy.
Präsentiert den jüngsten Spross des Labors für künstliche Intelligenz (Al Lab): Projektleiter Rolf Pfeifer posiert mit Roboy.
Doris Fanconi
Roboy wurde in rund neun Monaten entwickelt: Projektmitarbeiter schütteln dem Roboter die Hand.
Roboy wurde in rund neun Monaten entwickelt: Projektmitarbeiter schütteln dem Roboter die Hand.
Doris Fanconi
Knapp eine Million Franken hat Roboy gekostet.
Knapp eine Million Franken hat Roboy gekostet.
Doris Fanconi
Zusammen mit Robotern aus Korea, Japan, den USA und Europa wird er an der Ausstellung «Robots on Tour» gezeigt: Roboy von hinten.
Zusammen mit Robotern aus Korea, Japan, den USA und Europa wird er an der Ausstellung «Robots on Tour» gezeigt: Roboy von hinten.
Doris Fanconi
Eine besonders anspruchsvolle Stelle: Die Schulter von Roboy.
Eine besonders anspruchsvolle Stelle: Die Schulter von Roboy.
Doris Fanconi
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Roboy thront auf einem weissen Sockel. Er hat einen übergrossen Kopf, blaue Augen und einen Mund. Sein Oberkörper ist im Verhältnis zu seinen Beinen ebenfalls zu gross. Deshalb wirkt er drollig, ein bisschen wie eine Comicfigur. 130 Zentimeter gross ist Roboy. Er kann Hände schütteln und sprechen. «I, Roboy. I am a Machine and so are you.» Diesen legendären Satz des Roboterforschers Rodney Allen Brooks kam ihm gestern Mittag jedoch nur stockend über die mechanischen Lippen. Dabei wartete die internationale Presse nur wenig später auf seinen Auftritt. Doch Roboy gab sich menschlich und machte das, was die um ihm versammelten Wissenschaftler der Uni Zürich von ihm nicht erwarteten: Er benahm sich wie ein störrisches Kind.

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