Zum Hauptinhalt springen

Saft aus der Kraft der Weltmeere

Die Nutzung von Gezeiten, Meeresströmungen und Wellen wird jetzt in industriellem Massstab möglich. Diese Form der Energiegewinnung ist lange vernachlässigt worden.

In der Branche herrscht Goldgräberstimmung: Testturbine für Gezeitenenergie in der Fundy Bay (Kanada).
In der Branche herrscht Goldgräberstimmung: Testturbine für Gezeitenenergie in der Fundy Bay (Kanada).
Keystone

In der Fundy Bay zeigt der Atlantik, was in ihm steckt. Jeden Tag bewegen sich durch diese trichterförmige Bucht im Südosten Kanadas bei Flut und bei Ebbe 100 Kubikkilometer Wasser, so viel wie sämtliche Flüsse der Welt zusammen in die Ozeane führen. Mit bis zu 16 Metern sind die Gezeitenkoeffizienten hier extrem, mit bis zu 5 Meter pro Sekunde (18 km/h) kommt und geht das Wasser sehr schnell. Die Fundy Bay ist der ideale Ort, um die Gezeitenenergie zu nutzen, und tatsächlich finden hier auch Versuche mit den neusten Turbinen statt. Das erfolgt im industriellen Stil, denn die grossen Turbinenhersteller haben viele der Tüftler, Erfinder und Pioniere abgelöst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.