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Sojus-Kapsel in Kasachstan gelandet

Eine russische Sojus-Kapsel ist sicher von der Internationalen Raumstation (ISS) zurückgekehrt. Nach 164 Tagen im Weltall sind die drei Astronauten heute Morgen in Kasachstan angekommen.

Bald wieder Boden unter den Füssen: Die Weltraum-Kapsel Soyuz TMA-21 mit drei Astronauten an Bord schwebt in Kasachstan zu Boden. (16. September 2011)
Bald wieder Boden unter den Füssen: Die Weltraum-Kapsel Soyuz TMA-21 mit drei Astronauten an Bord schwebt in Kasachstan zu Boden. (16. September 2011)
Keystone
An Bord sind Kommandant Andrei Borisenko, Flugingenieur  Ron Garan, and Alexander Samokutyayev (16. September 2011)
An Bord sind Kommandant Andrei Borisenko, Flugingenieur Ron Garan, and Alexander Samokutyayev (16. September 2011)
Reuters
Hier lebten die Astronauten mehr als 5 Monate lang: die Internation Space Station ISS. (23. Mai 2011)
Hier lebten die Astronauten mehr als 5 Monate lang: die Internation Space Station ISS. (23. Mai 2011)
Keystone
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Die Sojus-Kapsel mit dem Nasa-Astronauten Ron Garan und den beiden Kosmonauten Andrej Borisenko und Alexander Samokutjajew landete heute Morgen in der kasachischen Steppe, etwa 150 Kilometer südöstlich der Stadt Scheskasgan.

Dort wurden sie bereits von Rettungskräften und Ärzten erwartet. Die drei Raumfahrer hatten seit Anfang April auf dem Aussenposten der Menschheit in rund 350 Kilometern Höhe über der Erde zahlreiche wissenschaftliche Experimente durchgeführt.

Auf der ISS verblieben der US-Amerikaner Mike Fossum sowie der Russe Sergej Wolkow und Satoshi Furukawa aus Japan. Sie sollen Mitte November wieder Verstärkung bekommen. Dann starten drei Raumfahrer vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur aus zur ISS.

Rückschlag für Russland

Die Weltraumnation Russland hatte Ende August einen Rückschlag hinnehmen müssen. Wegen einer fehlerhaften Sojus-Trägerrakete stürzte ein unbemannter Frachter mit rund 2,6 Tonnen Nachschub für die ISS kurz nach dem Start ab.

Dies hatte international Sorge um die Zukunft der Raumstation ausgelöst. Nach dem Ende des US-Spaceshuttle-Programms können Versorgungsflüge derzeit nur mit russischer Technik erfolgen.

dapd/wid

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