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Tödlich hohe Strahlenwerte in Fukushima gemessen

Die Skala des Messgeräts reichte nicht aus: Die beim neuen Zwischenfall entwichene Strahlung war weit stärker als zunächst gemessen. Das Konzept zum Rückbau von Fukushima I wird immer unrealistischer.

Inspizieren die zerstörten Anlagen: Der japanische Wirtschaftsminister (Mitte) und weitere Behördenvertreter. (26. August 2013).
Inspizieren die zerstörten Anlagen: Der japanische Wirtschaftsminister (Mitte) und weitere Behördenvertreter. (26. August 2013).
Behörden, AFP

Am Sonntag beging Japan den Jahrestag des grossen Erdbebens in Tokio von 1923 als nationalen Tag der Katastrophenverhütung: 1,3 Millionen Menschen, vor allem Polizisten und Feuerwehrleute, organisierten Schutzräume und halfen fiktiven Opfern; Strassen wurden gesperrt, Bahnhöfe evakuiert, die Regierung setzte sich zur Stabsübung zusammen. Die Katastrophe von Fukushima dagegen blieb seltsam unerwähnt. Die Regierung von Premier Shinzo Abe tut alles, um den Eindruck zu vermitteln, die Betreiberfirma Tepco werde die Ruine nun in den Griff bekommen.

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