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Und vielleicht sind sie doch Pioniere

Bertrand Piccard und André Borschberg mussten lange warten auf den grössten Erfolg ihres Abenteuers. Die Pazifiküberquerung im Solarflugzeug machte selbst einen Skeptiker schwach.

Piccard (l.) und Borschberg feiern ihren Erfolg: Den längsten Nonstop-Flug eines Solarflugzeugs. Foto: Reuters
Piccard (l.) und Borschberg feiern ihren Erfolg: Den längsten Nonstop-Flug eines Solarflugzeugs. Foto: Reuters

Es war Häme dabei, seit Wochen. Vom Schauspiel war die Rede, das sich in die Länge zieht. Vom Zweifel, ob das Solarflugzeug von Bertrand Piccard und André Borschberg der richtige Werbeträger für die Energiewende ist. Ein Flieger, der nur bei absolut optimalen meteorologischen Bedingungen starten kann. Gelästert wurde über die schlechte Ökobilanz der Inszenierung, über die Reisen Piccards zwischen den Flugetappen zum Kontrollzentrum nach Monaco. Mit dem Finger wurde auf die beiden Piloten gezeigt, die biedere Umwelttechnologie verkaufen und Gutes für die Welt tun wollen, aber eigentlich nur das Abenteuer suchen. Ein Spektakel für das Ego. Den Pioniergeist eines Walter Mittelholzer wollte man den beiden Schweizern nicht zugestehen.

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