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US-Raumsonde Phoenix stirbt Kältetod auf dem Mars

Die Raumsonde, die seit Mai Forschungsergebnisse vom Mars liefert, friert auf dem Roten Planeten ein.

Spektakuläre Bilder: Phoenix schickte sie vom Mars nach Hause. Unter anderem bewiesen sie, dass es auf dem Roten Planeten Wasser gibt.
Spektakuläre Bilder: Phoenix schickte sie vom Mars nach Hause. Unter anderem bewiesen sie, dass es auf dem Roten Planeten Wasser gibt.
Keystone

Die Sonde funktioniert schon wesentlich länger als geplant. Eigentlich hätte sie lediglich drei Monate arbeiten sollen, bereits jetzt seien daraus fünf Monate geworden, teilte die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa heute mit. «Phoenix» hatte bei Bohrungen im Eisboden des Mars-Pols erstmals Spuren von Wasser auf dem Roten Planeten nachgewiesen.

Wasser gilt in der Wissenschaft als Voraussetzung für jede Form einfachsten Lebens. Allerdings konnte die Sonde im Mars-Erdreich auch giftiges Perchlorat-Salz nachweisen. Die Entdeckung des Giftes verringere die Chancen, tatsächlich auf Leben zu stossen, hiess es. Phoenix war am 26. Mai nach einer 680 Millionen Kilometer langen Reise auf dem Mars gelandet.

SDA/oku

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