Zum Hauptinhalt springen

Voller Datendrang

Ein astronomisches Grossprojekt liefert Daten in astronomischen Mengen. Damit sie sich überhaupt nutzen lassen, muss ein neuer Supercomputer entwickelt werden. Die IBM-Forschung in Rüschlikon ist dran.

Die Menge der Messdaten überfordert jeden heutigen Supercomputer: 3000 Antennen sollen zusammen das grösse Teleskop bilden.
Die Menge der Messdaten überfordert jeden heutigen Supercomputer: 3000 Antennen sollen zusammen das grösse Teleskop bilden.
SKA Organisation

«Das ist Big Data im Extremfall», sagt Ton Engbersen, der seit bald 30 Jahren bei IBM Research in Rüschlikon an der vordersten Forschungsfront arbeitet. Das SKA-Teleskop, das aus 3000 einzelnen Antennenkomplexen besteht, werde etwa doppelt so viele Daten produzieren, wie im Internet verkehren. Und zwar Tag für Tag. Es geht um die Grössenordnung 1 Exabyte, das heisst eine Milliarde mal eine Milliarde Bytes. Damit diese astronomische Datenmenge verarbeitet werden kann, müssen Computer im Exascale-Format entwickelt werden, hundertmal leistungsfähiger als die heute schnellsten Modelle.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.