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«Das lenkt von den eigentlichen Problemen ab»

Martin Röösli ist der gefragteste Spezialist für gesundheitliche Folgen von Mobilfunkstrahlung. 5G-Gegner behaupten, er sei von der Industrie gekauft.

Hat eine Vorliebe für schwer fassbare Phänomene: Martin Röösli. Foto: Dominik Plüss
Hat eine Vorliebe für schwer fassbare Phänomene: Martin Röösli. Foto: Dominik Plüss

Ein Funkloch, mitten in der Stadt Basel. Und das ausgerechnet hier, im Büro des gefragtesten Experten für Mobilfunkstrahlung der Schweiz. Umweltepidemiologe Martin Röösli leitet beim Bund die beratende Expertengruppe nicht ­ionisierender Strahlung (Berenis) und ist Mitglied der Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung, auf deren Bericht derzeit ungeduldig gewartet wird. Als einer der wenigen Spezialisten auf dem Gebiet ist er oft in der Öffentlichkeit. Mobilfunkgegner haben deshalb keine Freude an ihm. Für sie ist er «ein Experte im Dienst der Mobilfunkfirmen», der «in den Medien die Risiken herunterspielt». Manche sprechen vom «zwiespältigen» oder gar «bösen Herr Röösli».

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