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«Wenn Konsumenten keine Gentech-Produkte möchten, pflanzen wir diese auch nicht an»

Auf dem Versuchsfeld von Agroscope wurde eine neue, gentechnisch veränderte Weizensorte gesät. Der Schweizerische Bauernverband (SBV) sieht der Forschung positiv entgegen.

Studenten pflanzen gentechnisch veränderten Weizen auf einem Versuchsfeld nahe der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz.
Studenten pflanzen gentechnisch veränderten Weizen auf einem Versuchsfeld nahe der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz.
Keystone

Herr Egger, der Schweizerische Bauernverband unterstützt die Verlängerung des Anbaumoratoriums. Sie wollen also, dass die Landwirtschaft gentechfrei bleibt, und trotzdem unterstützen Sie die Gentechforschung. Ist das nicht ein Widerspruch?

Wir sind für die Verlängerung des Moratoriums, weil dies auch die Zeit gibt, weitere Forschungen zu betreiben. Ein Moratorium ist weder ein absolutes Verbot noch die volle Freigabe, und das finden wir gut. Es gibt nämlich noch viele offene Fragen zu klären, zum Beispiel was die agronomischen Vorteile für Schweizer Bauern sind, welche Risiken Gentechpflanzen haben oder wie hoch zum Beispiel die Gefahr einer Auskreuzung mit Wildpflanzen ist. Genau dafür brauchen wir Forschung.

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