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Physik-Nobelpreis geht an Quantenforscher

Für die Erforschung von Materiezuständen werden David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz geehrt.

Die Gewinner des Nobelpreises für Physik: Die gebürtigen Briten David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz. (4. Oktober 2016)
Die Gewinner des Nobelpreises für Physik: Die gebürtigen Briten David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz. (4. Oktober 2016)
AFP
Ausgezeichnet: Der Japaner Yoshinori Ohsumi wird mit dem Medizin-Nobelpreis 2016 geehrt.
Ausgezeichnet: Der Japaner Yoshinori Ohsumi wird mit dem Medizin-Nobelpreis 2016 geehrt.
Jonathan Nackstrand, AFP
«Die genetischen Veränderungen bei der Autophagie können Krankheiten verursachen», hiess es in der Erklärung des Instituts zur Begründung für die Auszeichnung. Nobelpreis-Komitee-Mitglied Thomas Perlmann verkündet die Entscheidung.
«Die genetischen Veränderungen bei der Autophagie können Krankheiten verursachen», hiess es in der Erklärung des Instituts zur Begründung für die Auszeichnung. Nobelpreis-Komitee-Mitglied Thomas Perlmann verkündet die Entscheidung.
Jonathan Nackstrand, AFP
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Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die gebürtigen Briten David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz für theoretische Arbeiten zum Zustand von Materie. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet etwa 830'000 Euro dotiert. Eine Hälfte erhält Thouless, die andere Haldane und Kosterlitz.

«Pionierarbeit»

«Die Geehrten haben eine Tür zu einer unbekannten Welt geöffnet, in der Materie seltsame Zustände annehmen kann. Sie haben fortschrittliche mathematische Methoden benutzt, um ungewöhnliche Phasen oder Zustände von Materie zu untersuchen, beispielsweise Supraleiter, Superfluide oder dünne magnetische Schichten», hiess es von der Akademie. «Dank ihrer Pionierarbeit ist die Jagd auf neue und exotische Zustände von Materie eröffnet.»

Die feierliche Überreichung der Auszeichnungen findet traditionsgemäss am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

Im vergangenen Jahr hatten der Japaner Takaaki Kajita und der Kanadier Arthur McDonald die Physikauszeichnung für den Nachweis erhalten, dass Neutrinos eine Masse besitzen. Die winzigen neutralen Teilchen fliegen durch das All und durchdringen alles, auch Menschen und Mauern.

SDA/woz

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