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Schlafen im LockdownWissenschaftlich empfohlen: Ausschlafen

Im Alltag schlafen viele von uns schlecht. Warum guter Schlaf kein Luxus ist, welche Rolle die innere Uhr spielt – und warum wir nicht nur in Homeoffice-Zeiten ausschlafen sollten.

Genügend Schlaf ist wichtig für die Gesundheit: Eine Frau schläft.
Genügend Schlaf ist wichtig für die Gesundheit: Eine Frau schläft.
Foto: Getty Images

Um sechs klingelt der Wecker, um acht beginnt die Schule, um neun Uhr muss man im Büro sein: So oder ähnlich sah der Morgen für viele Menschen in der Zeit vor Sars-CoV-2 aus. Vor bald einem Jahr hat sich dieser starre Zeitplan abrupt geändert; für diejenigen, die die Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten, ist der Alltag tendenziell flexibler geworden.

Ist das nun gut oder schlecht? Und darf man das überhaupt fragen angesichts der Todesraten und des wirtschaftlichen Schadens? Als Schlaf- und Rhythmusforscherin muss man das sogar unbedingt.

Seit Jahren prangern Schlafforscher die starren Arbeitszeitmodelle an, die einen per Wecker jäh aus dem Schlaf reissen, seit Jahren raten sie dazu, das Acht-Uhr-Dogma des Schulbeginns zu überdenken (mehr dazu: Jetzt kommt wieder der Kampf am frühen Morgen). Denn diese antiquierte, unflexible Zeitgestaltung nach dem Motto One size fits all (Eine Grösse passt für alle) raubt vielen den Schlaf. Mehr als ein Drittel der Erwachsenen schläft regelmässig weniger als das empfohlene Minimum von sieben Stunden.

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