Die Schweizer treffen auch im Training das Tor nicht

Seit fünf Spielen wartet die Schweiz auf ein Tor aus dem Spiel heraus. Auch im Training gestern wollte Frei & Co. kein Treffer gelingen.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Es ist zum Haare raufen. Perfekte Bedingungen am lauen Donnerstagabend in Lens etwas unterhalb von Crans-Montana. Das letzte Training der Schweizer im Wallis, bevor sie heute Vormittag Richtung Genf fahren. Dort wartet morgen das schwere Testspiel gegen Weltmeister Italien. Es droht also das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg – und wieder eines ohne eigenen Treffer. Das Toreschiessen ist offensichtlich im Moment ein Problem für die Nati.

Aber zurück zum Training: Nach einem Warmup-Programm, das vor allem Schnelligkeits-Übungen beinhaltete, gibt es zum Abschluss noch ein kleines Mätschli. Die elf Spieler mit den leuchtgelben Überziehern sind eigentliche Stammformation, also jene Akteure, die Ottmar Hitzfeld auch gegen Spanien bringen möchte. Nach einer kurzen Instrukution geht es los. Gelb mit einem wunderbaren Angriff über die linke Seite, doch Blaise Nkufo setzt den Kopfball neben das Tor.

Leoni entzaubert Alex Frei

Bevor Johnny Leoni im tor der roten Equipe den Abstoss ausführen kann, gibt es vom Chef für das Team Gelb minutenlange Instruktionen, wie es sich bei einem gegnerischen Abstoss zu verhalten hat. Hitzfeld hat genaue Vorstellungen. Als die Partie wieder aufgenommen wird, taucht plötzlich Eren Derdiyok alleine vor Diego Benaglio auf. Doch die Schweizer Nummer 1 wehrt den Schuss reflexschnell ab.

Gegen Ende der kurzen und von Hitzfeld immer wieder unterbrochenen Partie kommt auch noch Alex Frei zu einer Chance. Er umkurvt Steve von Bergen und drückt ab, aber Leoni bleibt Sieger. Das kleine interne Trainingspiel endet torlos. Und kaum Tore gibt es auch, als sich einige Spieler am Ende der Einheit den Ball an der Strafraumgrenze setzen. Die rund 800 Zuschauer im Stade du Christ-Roi verzeihen die Nullnummer im Training und schicken die Spieler mit einem warmen Applaus in den Car, der sie wieder nach Crans-Montana bringt.

Erstellt: 04.06.2010, 10:58 Uhr

Artikel zum Thema

So will Hitzfeld die Torflaute beheben

Ein Tor in den letzten vier Spielen und das war ein Penalty gegen Uruguay. Die Ausbeute der Schweizer Offensive gibt vor der WM zu Sorgen Anlass. Dennoch sieht Ottmar Hitzfeld Fortschritte. Mehr...

Diese vier Probleme muss Hitzfeld lösen

Noch acht Tage geht es bis zum WM-Start, noch 13 bis zum ersten Spiel der Schweizer. Doch die SFV-Auswahl macht noch keinen WM-tauglichen Eindruck. Tagesanzeiger.ch/Newsnet nennt die grössten Baustellen. Mehr...

Hitzfeld muss sich gegen Kritik wehren

Nach der Niederlage gegen Costa Rica hagelte es Kritik am Schweizer Team. Hitzfeld reagierte gelassen darauf. Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete live von der letzten Medienkonferenz in Crans-Montana. Mehr...

Blogs

Sweet Home Holen Sie sich die Natur ins Haus

Mamablog Wären Sie gerne Ihr eigenes Kind?

Die Welt in Bildern

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen: Menschen in «Txatxus»-Kostümen nehmen am traditionellen ländlichen Karneval in Lantz, Nordspanien, teil. (24. Februar 2020)
(Bild: Villar Lopez) Mehr...