«Es freut mich vor allem für Zuberbühler»

Mit 558 Minuten blieb die Schweiz an einer WM ohne Gegentor. Diego Benaglio hätte liebend gerne auf diesen Weltrekord verzichtet, wie er im Video-Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet sagt.

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Nach dem Spiel gegen Spanien hatte Pascal Zuberbühler seinem Nachfolger im Schweizer Tor ein SMS geschickt und ihm für die starke Leistung gratuliert. SMS-Austausch hatten «Zubi» und Diego Benaglio auch nach der Partie gegen Chile. «Diesmal gratulierte ich ihm», erklärte Benaglio lachend. Hintergrund ist der Weltrekord, den die Schweizer am Montagabend im Nelson-Mandela-Bay-Stadion den Italienern entrissen. Zwischen dem 0:3 im Achtelfinal 1994 gegen Spanien und dem 0:1 gegen Chile vergingen 558 Minuten ohne Gegentreffer. «Es ist schön für die Schweiz, aber ich hätte lieber keinen Rekord, dafür einen Punkt», meinte Benaglio.

«Aber ich freue mich besonders für ‹Zubi›, der einen riesengrossen Anteil daran hat», erinnert Benaglio an die WM 2006, als die Schweiz ohne Gegentor aber einem pityoablen Penaltyschiessen im Achtelfinal gegen die Ukraine ausschied. Um aus eigener Kraft zum dritten Mal in Folge die K.o.-Runde einer WM zu erreichen, muss die Schweiz gegen Honduras mit zwei Toren Differenz gewinnen. Eine offensivere Einstellung wird gefragt sein. «Ich stelle mir die Umstellung nicht so schwierig vor. Wir haben das in der Qualifikation auch schon bewiesen, das wir das können», sagt Benaglio.

Erstellt: 23.06.2010, 10:32 Uhr

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