«Es ist ein Riese»

Eine grosse Mannschaft zum Abschluss der WM-Vorbereitungsphase. Tranquillo Barnetta ist überzeugt, dass die Schweiz vom Spiel gegen Italien mehr profitiert als von einem Vergleich mit einem kleinen Land.

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Zum dritten Mal nach 1982 und 2006 testet Italien in Genf vor der WM gegen die Schweiz. Zweimal wurde die Squadra Azzurra danach Weltmeister. Vor 28 Jahren hatte sich die Schweiz nicht für die Endrunde qualifiziert gehabt, vor vier Jahren schied sie im Achtelfinal aus, ohne einen Gegentreffer kassiert zu haben. Das Duell mit dem südlichen Nachbarn scheint also auch ein gutes Omen für die Schweiz zu sein.

«Es ist ein Riese», hält Tranquillo Barnetta vor dem Testspiel heute Abend im Stade de Genève (20.45 Uhr/live auf Tagesanzeiger.ch/Newsnet) fest. «Aber wir hatten das schon einige Male, dass wir vor einem Turnier nochmals einen richtigen Härtetest hatten. Das ist das Optimalste», ist der Ostschweizer überzeugt. Entscheidend sei auch nicht unbedingt der Ausgang des Spiels. «Wir werden nur auf unsere Leistung schauen», so Barnetta.

«Wir wissen, was wir können»

Der Mittelfeldspieler und mittlerweile 51-fache Nationalspieler zieht den Vergleich mit einem Grossen des internationalen Fussballs dem Duell mit einem vermeintlichen Fussballzwergen vor. «Wenn man sich gegen einen solchen Gegner Selbstvertrauen holt, nur um Selbstvertrauen zu holen, dann bringt das nichts.», ist er überzeugt. Aber es sei natürlich auch das Ziel, gegen Italien ein gutes Resultat zu erzielen. «Wir haben gegen grosse Mannschaften auch schon gute Leistungen gezeigt», führt Barnetta weiter aus.

Der 25-Jährige ist aber auch überzeugt, dass eine Niederlage – es wäre die vierte für die SFV-Auswahl in Folge – keine negativen Auswirkungen auf die WM in Südafrika hätte. «Wir wissen, was wir können und wir wissen, dass wir gegen Spanien hundertprozentig bereit sein werden – egal was für Leistungen oder Resultate wir in der Vorbereitung gebracht haben», so Barnetta.

Erstellt: 05.06.2010, 11:53 Uhr

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