Cristiano Ronaldos Spuckattacke

Der portugiesische Fussball-Star verabschiedete sich mit einer schwachen Leistung sowie einem Fauxpas von dieser WM.

Spuckend Richtung Kamera: Der Abgang von Cristiano Ronaldo von der WM war der eines Rotzlöffels.

Spuckend Richtung Kamera: Der Abgang von Cristiano Ronaldo von der WM war der eines Rotzlöffels. Bild: Quelle: Ski Sport

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Die Diva verabschiedete sich so, wie es sich für eine Diva gehört: mit etwas Getöse – oder in diesem Fall mit einer ziemlich feuchten Aussprache. Als Cristiano Ronaldo, portugiesischer Weltfussballer von 2008, nach dem 0:1 und dem Achtelfinal-Out gegen Spanien vom Platz schlurfte, folgte ihm ein Kameramann. Ronaldo, der die Kamera sonst liebt, bemerkte sie und spuckte dann dem Objektiv entgegen.

Es war die frustrierte Reaktion des Stürmers, der am Turnier der Weltbesten wieder einmal nicht zu den Besten gehörte. Im Nationalteam kommt er in den Schlüsselspielen bis anhin nicht auf Touren. 2006 wurde Portugal mit ihm immerhin Vierter, er war aber nicht die prägende Figur, die er gerne gewesen wäre: Ein Tor gegen den Iran steuerte er bei. Diesmal traf er ebenfalls einmal – beim 7:0 gegen Nordkorea. Sonst aber gelang ihm kaum eine Aktion. Er verlor erstaunlich viele Bälle, die er dann gar nicht erst versuchte zurückzugewinnen. Entnervt und lustlos blieb er jeweils stehen.

Der Fluch des TV-Spots

Es bestätigte sich der Fluch, der offenbar über dem aufwendigen NikeTV-Spot liegt: Alle Spieler, die darin eine grosse Rolle übernahmen, haben eine verpatzte WM hinter sich. Ronaldinho wurde gar nicht erst nominiert. Drogba, Cannavaro und Ribéry schieden in der Vorrunde aus, Rooney später. Und nun traf es Ronaldo.

Erstellt: 01.07.2010, 08:00 Uhr

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