Nigerias Präsident schickt Nationalteam in Quarantäne

Staatspräsident Goodluck Jonathan hat nach den enttäuschenden WM-Leistungen der Nationalmannschaft zu einer drastischen Massnahme gegriffen.

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Der Präsident schloss das Team für die nächsten zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben aus. Dies ist die Konsequenz des schwachen Auftritts der Nigerianer an der WM in Südafrika. Mit dieser Massnahme soll der Fussball in Nigeria von Grund auf neu organisiert werden.

«Diese Anweisung war notwendig aufgrund der schwachen Vorstellungen bei der Weltmeisterschaft», sagte ein Berater von Jonathan. Die «Super Eagles» waren in Südafrika nach Niederlagen gegen Argentinien (0:1) und Griechenland (1:2) sowie einem 2:2 gegen Südkorea nicht über den letzten Tabellen-Platz hinausgekommen. Was die Fifa von diesem Beschluss hält ist noch nicht klar. Allerdings widerspricht die politische Einflussnahme der Regierung den Fifa-Regeln, die eine Einmischung von politischer Seite in die Autonomie der jeweiligen nationalen Verbände strikt ablehnt und ihrerseits mit mit Konsequenzen ahndet. (jra/si)

Erstellt: 30.06.2010, 17:20 Uhr

Werden in naher Zukunft keine internationalen Wettkämpfe mehr bestreiten: Spieler der nigerianischen Nationalmannschaft.

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