Zum Hauptinhalt springen

Nordkorea-Stürmer muss ins Tor

Die Asiaten dürfen bei der WM in Südafrika einen als Torhüter nominierten Stürmer nicht als Feldspieler einsetzen.

Nordkoreas Trainer Kim-Jong Hun hatte sich durch die Berufung von Angreifer Kim Myong-Won als dritten Schlussmann für die Gruppenspiele gegen Brasilien, Portugal und die Elfenbeinküste mehr personelle Möglichkeiten im Sturm verschaffen wollen. Die Fifa verwies in ihrem Beschluss allerdings darauf, dass als Torhüter nominierte Spieler bei der WM auch nur als Keeper antreten dürfen.

Nordkorea wird auch keine Änderung in ihrem Aufgebot mehr vornehmen können. Dies ist bis 24 Stunden vor der ersten Partie nur im Fall von Verletzungen möglich.

Kim Myong-Won, der in der Qualifikation einige Male als Joker zum Einsatz gekommen war, dürfte somit in Südkorea nicht spielen können. Bei seinem Verein Amrokgang hatte der gelernte Stürmer allerdings auch schon seine Qualitäten als Torhüter unter Beweis gespielt und einmal gleich drei Penaltys in einem Spiel pariert. Sollte Nordkorea die Gruppenphase, in der die Asiaten auf Brasilien, Portugal und die Elfenbeinküste treffen, sensationell überstehen, könnte Kim so allenfalls in einem Penaltyschiessen noch eine Rolle spielen.

si/str

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch