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Experten zur Corona-KriseBAG-Koch: «Wir befinden uns maximal in der Hälfte»

Experten des Bundes haben zum Stand der Dinge in der ausserordentlichen Lage informiert. Der Ticker zum Nachlesen.

«Problem bei weitem nicht gelöst»
Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit.
SDA-Keystone

Das Wichtigste in Kürze:

  • Laut Daniel Koch vom BAG entspannt sich die Corona-Situation in der Schweiz.
  • Koch warnt: «Das Problem ist noch längst nicht gelöst.» Die Schweiz befinde sich maximal in der Hälfte.
  • Die EDA-Rückholaktion für gestrandete Touristen geht zu Ende.
  • Der oberste Polizist der Schweiz kündigt weitere Kontrollen an - auch bei privaten Grillpartys.

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Zusammenfassung


Die Kurve der Neuansteckungen flacht ab: Nach täglich über 1000 neuen Covid-19-Fällen in den letzten Wochen waren es am Dienstag noch 590. Für Entwarnung ist es laut Daniel Koch vom BAG zu früh. Das Problem sei noch längst nicht gelöst.

Die Situation scheine sich zu stabilisieren, eher zu verbessern, sagte Koch am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Es gebe aber bereits eine beträchtliche Anzahl von Todesfällen, 412 Personen müssten immer noch auf den Intensivstationen beatmet werden. «Das Problem ist bei weitem nicht gelöst», sagte Koch. Es gelte, sich weiter an die Empfehlungen und Vorschriften zu halten.

Eine Prognose, wann die vom Bundesrat verhängten Massnahmen gelockert werden können, gab der Covid-19-Delegierte des BAG nicht ab. Das hänge von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind laut Koch neben den Neuansteckungen die Zahl der Hospitalisationen, die verfügbaren Betten auf den Intensivstationen oder die Daten des Sentinella-Meldesystems.

«Wir versuchen, aus all diesen Elementen eine Beurteilung zu machen», sagte Koch. Deshalb sei es auch nicht möglich, eine bestimmte Schwelle zu nennen, ab welcher Massnahmen gelockert werden können. Auch die Reihenfolge, in der Massnahmen aufgehoben werden, liess Koch offen.

Zusätzliche Erkenntnisse erhofft sich der BAG-Experte von den serologischen Tests, die Aufschluss über die Durchseuchung und damit über die Immunisierung der Bevölkerung geben sollen. Solche sind zwar noch nicht breit auf dem Markt verfügbar, doch führen derzeit verschiedenen Forschungsgruppen Testreihen durch. Laut Koch will das BAG eine Meldepflicht einführen.

Weniger neue Fälle

Die jüngsten Zahlen geben immerhin Anlass zur Hoffnung. Die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 590 auf 22'242 Fälle gestiegen. Gestern Montag waren es 552 neue Fälle gewesen. In den vergangenen beiden Wochen waren im Durchschnitt jeweils rund 1000 neue Infektionen gemeldet worden.

Bis am Dienstagmittag starben nach Angaben der Kantone 785 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Das sind 39 Todesopfer mehr als noch 24 Stunden zuvor, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestützt auf die offiziellen Zahlen der einzelnen Kantone ergab. Das Bundesamt für Gesundheit gab in seinem Situationsbericht die Zahl der Todesfälle für Dienstagmorgen mit 641 an.

Davon waren 62 Prozent Männer und 38 Prozent Frauen. Die Hälfte von ihnen war über 83 Jahre alt, und 98 Prozent litten mindestens an einer Vorerkrankung, vor allem Bluthochdruck (66 Prozent), Herz-Kreislauferkrankung (56 Prozent) und Diabetes (28 Prozent).

Eine der höchsten Inzidenzen in Europa

Obwohl die bestätigten Neuansteckungen von Donnerstag (+1036) bis Montag (+552) täglich leicht zurückgegangen waren, weise die Schweiz weiterhin eine der höchsten Inzidenzen in Europa auf, schreibt das BAG. Diese betrug am Dienstag 259 Fälle pro 100'000 Einwohner. Die Zahl basiert auf Informationen von Laboratorien und Ärztinnen und Ärzten.

Gemäss BAG wurden bisher 167'429 Tests durchgeführt. 15 Prozent davon seien positiv ausgefallen. 47 Prozent der positiv getesteten waren Männer, 53 Prozent Frauen. Bei Personen ab 60 Jahren waren Männer dagegen häufiger betroffen als Frauen.

Auch die Mehrzahl der über 2000 hospitalisierten Personen waren Männer (61 Prozent). Sie litten am häufigsten unter Fieber (68 Prozent), Husten (65 Prozent) und Atembeschwerden (40 Prozent). 87 Prozent der Menschen, die im Spital behandelt werden mussten, hatten Vorerkrankungen. Weiterhin am meisten Covid-19-Fälle pro 100'000 Einwohner gibt es in den Kantonen Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt. (sda)

Sind Polizeikontrollen reine Schikane?

Ein Journalist möchte von Blättler wissen, ob es denn nicht eine Schikane sei, wenn die Polizei im grossen Stil Autofahrer kontrolliert. Schliesslich gebe es ja keine Ausgangssperre. «Ist es zulässig, am Gotthard Leute zu überreden, nicht in den Süden zu reisen?» Die Polizei sei befugt, Kontrollen durchzuführen, erwidert Blättler. Aber wenn es keine Beanstandungen gebe, könnten die Leute weiterfahren. Es gehe darum, den Leuten mitzugeben, dass man jetzt nicht unnötig reisen soll. «Es geht um das übergeordnete Ziel.»

Braucht es Regeln für Detailhandel?

Eine Frage zum Detailhandel: Je nach Kanton würden Detailhändler unterschiedliche Produkte anbieten. Ob denn da der Bund nicht definieren müsse, welche Produkte zum täglichen Bedarf gehören? Dazu Koch: «Ich glaube nicht, dass da zwischen den Kantonen so grosse Unterschiede entstanden sind, dass der Bund eine Detailliste verfassen muss. Wir haben das nicht als grösseres Problem wahrgenommen.»

Eine weitere Frage bezieht sich auf die Reihenfolge einer möglichen Lockerung und weshalb das in verschiedenen Ländern so unterschiedlich sei. Man müsse prüfen, was für welches Land sinnvoll sei, sagt Koch. «Es wäre zu früh zu sagen, dass es einen «Gold Standard» gebe. «Das werden wir vielleicht in ein paar Jahren wissen, vielleicht auch nie.»

Wie lange muss die Schweiz durchhalten?

Die Massnahmen und die Umsetzung durch die Schweizer Bevölkerung hat «mit Sicherheit dazu geführt, dass die Fallzahlen nicht mehr wie vor Wochen exponenziell steigen», sagt Koch. Die Aufforderung sei jetzt, bis zu Schluss durchzuhalten. Die Schweiz befinde sich maximal in der Hälfte der Pandemie.

Auch hebt Koch die Akzeptanz der Bevölkerung hervor. Diese sei «immer sehr wichtig – sowohl wenn man Massnahmen ergreift als auch wenn man sie lockert. Wenn die Bevölkerung nicht versteht, warum man eine Massnahme einführt, bringt sie auch nichts.»

Wie umgehen mit dem Ruf nach Lockerung?

Eine Journalistin möchte wissen, wie geht das BAG mit den Forderungen nach einer Lockerung der Massnahmen umgehe, wie sie etwa die SVP oder ein Luzerner Regierungsrat verlangen. Kochs Antwort: «Wie Sie wissen, befinden wir uns immer noch in einer ausserordentlichen Lage. Darum geht nicht das BAG mit dieser Frage um, sondern der Bundesrat. Ich kann Ihnen versichern, der Bundesrat geht sehr ernsthaft mit diesen Vorschlägen und Wünschen um.» Es gehe darum, möglichst viel von der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung zu erhalten.

Ist eine Lockerung in Sicht?

Koch beantwortet eine weitere Frage zur Lockerung der Massnahmen: «Wir wissen nicht, wo sich jede Person ansteckt.» Weil die Inkubationszeit zwei bis 14 Tage dauern kann, dürften die neuen Fälle sich nicht alle gleichzeitig angesteckt haben. Darum interessiere man sich beim BAG vor allem für die Tendenz, ob die Welle wächst oder abklingt. Wenn man verschiedene Zahlen beobachtet, könne man irgendwann im Gesamtkontext entscheiden, dass man bestimmte Massnahmen lockern möchte. Um das zu beurteilen, sei es noch etwas zu früh.

Wie viele Inifizierte in der Armee?

Die Armeeangehörigen bleiben über die Osterfeiertage in den Kasernen. «Der Einsatz geht weiter», sagt Brigadier Raynald Droz am Dienstag vor den Bundeshausmedien.
Grund dafür ist der laufende Assistenzdienst zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Viele Armeeangehörige wollten aber gar nicht nach Hause gehen, um ihre Familien nicht zu gefährden, sagte Droz. Die Armee hat inzwischen 172 Sars-Cov-2-Infektionen in den eigenen Reihen.
728 Armeeangehörige, die Kontakt zu Kranken hatten, befinden sich in Quarantäne. 49 Armeeangehörige befinden sich in Isolation. Der Stabschef Kommando Operationen zollte den Armeeangehörigen im Einsatz Respekt. Die Jungen verdienten Anerkennung für den Einsatz, sagte Droz. «Das ist offensichtlich ein Opfer». Die Armeeangehörigen könnten ihre Familien und Partner nicht sehen. Ein Opfer müssten auch die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erbringen.

Lesen Sie zu diesem Thema: Wie es den Soldaten im Armeeeinsatz geht

Wenn ihm Soldaten ihr Herz ausschütten, bekommt es Armeeseelsorger Simon Keller auch mit menschlichen Abgründen zu tun.
Wenn ihm Soldaten ihr Herz ausschütten, bekommt es Armeeseelsorger Simon Keller auch mit menschlichen Abgründen zu tun.
Foto: Dominique Meienberg

Gibt es einen Engpass bei Antibiotika?

Eine Journalistin möchte wissen, ob es bei den Antibiotika einen Engpass gebe? «Im Allgemeinen sind Antibiotika nicht ein Hauptproblem, weil die Lungenentzündungen durch das Virus selber verursacht werden und nicht durch Bakterien», antwortet Koch. Ob es unabhängig davon Engpässe gebe, könne Koch nicht beantworten. Aber es gebe sicher Alternativprodukte, darum wäre das nicht sehr beunruhigend.

Wie viele Intensivbetten sind noch frei?

Eine weitere Frage zielt auf die freien Betten: Ob der Bund den Überblick über alle freien Spitalplätze habe beantwortet Koch mit: «Ja, den Überblick gibt es, auch wenn er nicht immer ganz exakt ist. Glücklicherweise ist nirgends die Kapazität ausgeschöpft. Es hat überall noch freie Plätze.» Mit ein Grund dafür sei aber, dass man die Risikopatienten derzeit nicht im Spital hat, nicht weil der Platz fehlt, sondern weil sie zuhause warten, bis die Epidemie vorbei ist.

Wie kommen wir da wieder heraus?

Jetzt beginnt die Fragerunde. Auf die Frage, ob es verständlich sei, dass man jetzt schon an die Zeit nach dem 19. April denkt und eine Lockerung des strikten Regimes fordert, sagt Koch: «Man sollte sicher nicht die Massnahmen so lockern, dass es zu einem plötzlichen Neuanstieg der Fälle kommt.» Das werde der Bundesrat sicher berücksichtigen. «Es ist aber klar, dass wir an die Zeit danach denken müssen und das auch planen müssen.» Die Rückführung in die Normalität müsse mindestens so gut gelingen, wie «die Führung in die Abnormalität».

Lesen Sie dazu auch: Österreich lockert Lockdown – zieht die Schweiz nach?

Werden bis am 16. April eine Lösung für die Schweiz präsentieren: Bundesrat Alain Berset und der Corona-Delegierte des Bundes, Daniel Koch.
Werden bis am 16. April eine Lösung für die Schweiz präsentieren: Bundesrat Alain Berset und der Corona-Delegierte des Bundes, Daniel Koch.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Nagelprobe für Polizei

Stefan Blättler, oberster Polizeidirektor der Schweiz, bezeichnet das vergangene Wochenende als «Nagelprobe für die Sicherheitsbehörden».

Der überaus grösste Teil der Bevölkerung habe die Notwendigkeit der Massnahmen verstanden. Dennoch sei die Polizei besonders am Wochenende stark ausgelastet gewesen. Aus sicherheitspolitischer Sicht sei es angebracht, gewisse Strassen zu sperren, sagt Blättler.

Auch äussert sich Blättler zu den diskutierten Grillpartys. Eine Geburtstagsparty mit 20 Personen könne nicht Sinn der Coronaverordnung sein – da seien sich die Polizeikorps einig. Ziel müsse es sein, die Verbreitung des Virus zu stoppen.

Damit bessere Zeiten noch schneller kommen: Stefan Blättler ruft die Bevölkerung im Namen der Polizei dazu auf, sich an die Vorgaben zu halten. Screenshot: Youtube

Wann die Massnahmen gelockert werden könnten, falle nicht in die Entscheidungskompetenz der Polizei, sondern «selbstverständlich» in jene der Gesundheitsbehörden. «Wir dürfen nicht aufs Spiel setzen, was wir erreicht haben.»

Daher ein Aufruf der Polizei: «Leisten Sie alle Ihren Beitrag: Verzichten Sie für einen kurzen Moment auf Reisen. Weder ins Gebirge noch an die Feriendestinationen. Weder mit dem Auto noch mit dem ÖV. Verschieben Sie den Töffausflug auf bessere Zeiten – denn diese werden kommen – und zwar umso schneller, wie besser wir uns an die Vorgaben halten.»

Häusliche Gewalt

Blättler endet mit einer positiven Nachricht: Es sei befürchtet worden, dass die Zahl von Vorfällen häuslicher Gewalt zunehmen werde. «Wir können glücklicherweise sagen, dass wir bisher keine diesbezügliche Tendenz festgestellt haben.» Man bleibe aber am Thema dran, denn der Schutz von Opfern habe Priorität.

Rückholaktion für Touristen ist bald beendet

Hans-Peter Lenz vom EDA kündigt das «baldige Ende der Rückholaktion» von Schweizer Touristen im Ausland an. Die Aktion habe den Höhepunkt erreicht. Die meisten Schweizer Touristen seien mittlerweile selbständig oder mit Unterstützung des EDA zurückgekehrt. Das EDA geht davon aus, dass sich derzeit noch einige tausend Personen im Ausland aufhalten.

Allerdings sagt Lenz auch: «Auf der Travel-Admin-App des EDA sind zu unserem Erstaunen immer noch rund 10'000 Personen gemeldet.» Das EDA gehe davon aus, dass sich einige Reisende nach ihrer Rückkehr nicht aus der App gelöscht hätten oder aber, dass sich einige aus irgendwelchen Gründen weiterhin im Ausland aufhalten wollten.

BAG-Koch: «Problem bei weitem nicht gelöst»

Daniel Koch hat das Wort: Wir haben 22'242 positiv getestete Fälle in der Schweiz, sagt er. Das seien 590 Fälle mehr im Vergleich zum Vortag. «Sie sehen, es scheint sich zu stabilisieren.» Doch es gebe 641 Todesfälle sowie 412 Menschen auf den Intensivstationen, die eine künstliche Beatmung brauchen. Deshalb sei sei es zu früh, jetzt schon zu sagen, das Problem sei gelöst. Koch: «Das Problem ist bei weitem nicht gelöst.»

Point de Presse um 14 Uhr

Experten des Bundes treten heute um 14 Uhr vor die Medien. Mit dabei sind Daniel Koch vom BAG,
Hans-Peter Lenz, Leiter des Krisenmanagementzentrums des EDA, Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der Polizeikommandanten und Brigadier Raynald Droz.

Tritt auch heute vor die Medien: Daniel Koch, Covid-19-Delegierter des BAG. Bild: Alessandro della Valle/Keystone

Ausgangslage

Die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist in der Schweiz innerhalb eines Tages um 590 auf 22'242 Fälle gestiegen. Gleichzeitig starben nach Angaben der Kantone bis am Dienstagmittag 785 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Das sind 39 Todesopfer mehr als noch 24 Stunden zuvor, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestützt auf die offiziellen Zahlen der einzelnen Kantone ergab. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab in seinem Situationsbericht die Zahl der Todesfälle für Dienstagmorgen mit 641 an.

Davon waren 62 Prozent Männer und 38 Prozent Frauen. Die Hälfte von ihnen war über 83 Jahre alt und 98 Prozent litt mindestens an einer Vorerkrankung, vor allem Bluthochdruck (66 Prozent), Herz-Kreislauferkrankung (56 Prozent) und Diabetes (28 Prozent).

Immer noch viele neue Fälle

Obwohl die bestätigten Neuansteckungen von Donnerstag (+1036) bis Montag (+552) täglich leicht zurückgegangen waren, weise die Schweiz weiterhin eine der höchsten Inzidenzen in Europa auf, schreibt das BAG. Diese betrug am Dienstag 259 Fälle pro 100'000 Einwohner. Die Zahl basiert auf Informationen von Laboratorien und Ärztinnen und Ärzten.

Gemäss BAG wurden bisher 167'429 Tests durchgeführt. 15 Prozent davon seien positiv ausgefallen. 47 Prozent der positiv getesteten waren Männer, 53 Prozent Frauen. Bei Personen ab 60 Jahren waren Männer dagegen häufiger betroffen als Frauen.

Auch die Mehrzahl der über 2000 hospitalisierten Personen waren Männer (61 Prozent). Sie litten am häufigsten unter Fieber (68 Prozent), Husten (65 Prozent) und Atembeschwerden (40 Prozent). 87 Prozent der Menschen, die im Spital behandelt werden mussten, hatten Vorerkrankungen. Weiterhin am meisten Covid-19-Fälle pro 100'000 Einwohner gibt es in den Kantonen Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt. (sda)

Wann und wie stark die Massnahmen wirken, zeigt der Vergleich des Schweizer Covid-19-Ausbruchs mit anderen Ländern.

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(oli)