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21 Prozent haben CoronaZahl der Covid-Patienten in Zürcher Spitälern nimmt ab

2500 verschobene Operationen müssen jetzt nachgeholt werden.

SDA

34 Kommentare
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    Jürgen Baumann

    Selbst wenn jetzt die Betten auf den Intensivstationen freiwerden, eine Infektion ist für viele nicht zu Ende. Eine akute Covid-19-Erkrankung, kann nicht nur die Lunge schwer schädigen, sondern auch Gehirn, Nervensystem, Herz, Magen-Darm-Trakt und Nieren beeinträchtigen. Die Krankheit kann die Gerinnung außer Kontrolle bringen, sodass Thrombosen, Lungenembolien oder zahlreiche kleine Gerinnsel entstehen. Nicht nur das Virus ist ein Problem, das eigene Immunsystem kann eines werden. Denn es kann bei einem sogenannten Zytokinsturm dramatisch erhöhte Mengen von Botenstoffen ausschütten, die dann Organe schädigen, statt die Heilung zu fördern. Ein »schwerer Verlauf« heisst bei Covid in vielen Fällen: Die Atmung beziehungsweise die Lungen der Betroffenen sind so stark beeinträchtigt, dass ihr Körper nicht mehr genug Sauerstoff bekommt. Damit die Menschen nicht ersticken, ist dann oft eine invasive Beatmung der letzte Ausweg, die ein durch Medikamente herbeigeführtes Koma notwendig macht. In besonders schweren Fällen ist es sogar notwendig, dass ein externes Gerät die Arbeit der Lunge, das Atmen, übernimmt. Bei dieser sogenannten Ecmo wird das Blut über eine Kanüle aus dem Körper in ein Gerät geleitet, das dem Blut Kohlendioxid entzieht und es mit Sauerstoff anreichert. Die Strapazen dieser Behandlung hinterlassen Spuren: Die Menschen bauen Muskeln ab, verlernen das Atmen, entwickeln Schluckbeschwerden, sind langfristig erschöpft. Sie brauchen dann eine Reha. Wird oft übersehen.